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Positive Bilanz - aber Volksbank schließt weitere Filialen

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Von: Andreas Wartala

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Der Hammer Volksbank-Chef Burkhard Reher hatte am Mittwoch viele starke Zahlen im Gepäck - aber auch ein paar spannende Infos für die Kunden vor Ort.
Der Hammer Volksbank-Chef Burkhard Reher hatte am Mittwoch viele starke Zahlen im Gepäck - aber auch ein paar spannende Infos für die Kunden vor Ort. © Rother

Für das vergangene Geschäftsjahr 2019 zieht die Volksbank Hamm insgesamt ein positives Resümee. Für die Kunden wird sich im laufenden Jahr indes einiges verändern.

Hamm – „Hinter uns liegen Monate, die uns politisch und wirtschaftlich erneut vor Herausforderungen gestellt haben. Trotzdem haben wir beim Kredit- und Wertpapiergeschäft ein hervorragendes Ergebnis erzielt“, sagte Burkhard Reher, Niederlassungsleiter der Volksbank Hamm, am Mittwoch bei der Vorstellung der vorläufigen Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Als Teil der Dortmunder Volksbank eG erreichte allein die Volksbank Hamm einen Geschäftsumfang von 2,164 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 80 Millionen Euro (plus 3,8 Prozent).

Nicht nur in Hamm, auch für die Gesamtbank liefen die Geschäfte gut: Die Bilanzsumme der Dortmunder Volksbank überschritt erneut die Grenze von sieben Milliarden Euro auf 7,18 Milliarden Euro. Inzwischen ist sie die größte Volksbank Nordrhein-Westfalens und die viertgrößte bundesweit – die Zahlen aus der Fusion mit Waltrop sind noch nicht einberechnet. Reher: „Die Verschmelzung der beiden Häuser wird im Laufe des Jahres vollzogen“. Weitere Fusionen schließt Reher nicht aus: „Unsere Türen stehen sperrangelweit offen.“

Neuigkeiten zu den Filialen:

Die Filialarchitektur der Volksbank Hamm wird sich im Jahr 2020 wie folgt verändern:

Statt in die Filialen zu kommen, nutzten viele Kunden inzwischen die zahlreichen Services der Volksbank, begründete Bankchef Reher die Entscheidung. Freistellungsaufträge, Limit-Erhöhungen oder Umbuchungen würden oftmals vom Sofa aus über das Online-Banking oder telefonisch über das Kundenservice-Center getätigt. Reher: „Für ältere Menschen ohne Internetzugang bieten wir nach wie vor unseren Extra-Service an, bei dem einer unserer Mitarbeiter nach Hause kommt.“

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