Aktuelle Zahlen

Pleitewelle in Hamm trotz Corona bisher ausgeblieben

Geschäftsaufgabe: Wegen der Corona-Pandemie droht vielen Betrieben in den nächsten Monaten das Aus.
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Die befürchtete Pleitewelle unter den Betrieben ist in Hamm trotz Corona bislang ausgeblieben.

Entgegen banger Erwartungen ist eine Pleitewelle in Hamm trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie (zumindest) bislang ausgeblieben. Das besagen zumindest aktuelle Zahlen.

Hamm – 113 beantragte Insolvenzen vermeldet IT.NRW als Statistisches Landesamt für das erste Halbjahr in der Lippestadt. Das sind 35 Insolvenzen weniger als im Vorjahreszeitraum (ein Minus von 23,6 Prozent). Mussten von Januar bis Juli 2019 noch 27 Unternehmen Insolvenz anmelden, so waren es in diesem Jahr bisher „nur“ 15 (minus 44,4 Prozent). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank von 98 auf 71 (minus 27,6 Prozent). 23 ehemals Selbstständige mussten in diesem Jahr Insolvenz anmelden, exakt so viele wie 2019.

Außerdem listet die Insolvenzstatistik für dieses Jahr vier andere Schuldner auf. Das betrifft natürliche Personen als Gesellschafter sowie Nachlässe und Gesamtgutinsolvenzverfahren. 2019 war niemand aus diesem Personenkreis betroffen.

In ganz NRW wurden von Januar bis Juni 11 397 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das waren das 14,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 13 273 Fälle).

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