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LERCHE ▪ Den „Pott“ einmal von einer anderen Seite kennenlernen und mit den Vorbehalten gegenüber dem Ruhrgebiet aufräumen war Anlass für die Mitglieder des Karman-Mobil-Clubs zu ihrem ersten Treffen in Hamm. Knapp 50 Wohnmobilisten trafen sich an der Gaststätte „Keitmann“ in Lerche, um von da aus die Stadt zu erkunden. Mit von der Partie waren 21 Wohnmobile.

Barbara Hartmann aus Wiescherhöfen hatte das Treffen organisiert. Sie fand, dass auch Hamm etwas zu bieten habe. Da die Treffen des rund 300 Mitglieder zählenden Clubs variieren, bekommen sie viele verschiedene Orte in Deutschland zu sehen.

Das Programm für Hamm beinhaltete eine Stadtrundfahrt und Fahrradtouren. Mit ihren Wohnmobilen waren die Teilnehmer dabei im wahrsten Sinne des Wortes „mobil“. Auf eine Karawane verzichteten sie dennoch und nahmen bei der Stadtrundfahrt lieber den Bus. Begleitet von einem Stadtführer, fuhren sie vier Stunden lang durch die Stadt und besichtigten Sehenswürdigkeiten wie den Glaselefanten, Schloss Heessen und das Kraftwerk.

Viele waren zum ersten Mal in Hamm. Veralteten Klischees, im Ruhrgebiet würde es nur graue und eintönige Städte geben, konnte die Lippestadt mit der grünen Landschaft, den vielen Nebenorten und den Sehenswürdigkeiten trotzen. „Ich bin angenehm überrascht. Hamm ist sehr weitläufig, und die Landschaft ist grün und sehr schön“, erzählte Christian Fröse aus Herdecke.

Am Ende des Tages saßen die Wohnmobilisten wieder alle an einem langen Tisch im Freien. Und während sich die Männer über die technischen Veränderungen an ihren Wohnmobilen austauschten, genoss der achtjährige Richard Stiewe beim Fußballspiel was Wetter. Er wird übrigens auch den Reisebericht für den Mobilclub schreiben. Die Überraschung „Hamm“ war also geglückt, denn auch Anneliese Metz aus Düsseldorf schwärmte von der Stadt, dem sonnigen Wetter und dem Essen: „Diese Art zu reisen gefällt uns einfach gut, da wir viel in Deutschland und den Nachbarländern herumkommen.“

Sie alle würden sich daher freuen, wenn Hamm einen größeren Wohnmobil-Standplatz ausweisen könnte. „Fünf Plätze auf Schotter sind im Automobil-Atlas für Bad Hamm eingetragen. Das genügt leider nicht für die vielen Mitglieder des Clubs“, schilderte die stellvertretende Vorsitzende Ulla Uhlenbrock. ▪ ag

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