Achtung, Platten-Fans: Der Vinylbus kommt nach Hamm

Wenn der Vinylbus kommt, lassen die Plattenfans nicht lange auf sich warten - wie hier in Willich.
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Wenn der Vinylbus kommt, lassen die Plattenfans nicht lange auf sich warten - wie hier in Willich.

Vinyl boomt, keine Frage. Schallplatten sind längst nicht mehr abwertend „retro“, sondern wieder angesagt. Diesem Trend trägt der „Vinylbus“ Rechnung. Ende September kommt er zum zweiten Mal nach Hamm.

Hamm - Als der Vinylbus von Michael Lohrmann im März 2020 aus technischen und Corona-bedingten Gründen seinen zweiten Stopp in Hamm absagen musste, war nicht abzusehen, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zum Nachholtermin dauern würde. Jetzt ist es soweit: Am Freitag, 24. September, wird der fahrende Plattenladen von 12 bis 19 Uhr in der Feidikstraße vor dem Auditorium stehen.

Der Vinylbus ist ein typisch amerikanischer Schulbus, der von beziehungsweise für Michael Lohrmann - er wuchs in Hamm auf und ist seit vielen Jahren Herausgeber des Musikmagazins „Visions“ - umgebaut wurde. In der Zeit vor der Pandemie konnte man ihn bei 33 Terminen im Großraum NRW besuchen. Dabei wurden vornehmlich Orte besucht, in denen kein Schallplattengeschäft gibt – ganz so wie auch ein Bücherbus in Gegenden fährt, in denen es keinen Buchhändler mehr gibt. Im November 2019 war der Bus schon einmal in Hamm zu Gast.

Auf die Schallplatten-Fans wartet eine Auswahl von rund 4000 LPs, die in dem acht Meter langen Bus übersichtlich angeboten werden. Das Angebot deckt alle möglichen Genres von Rock und Pop ab, ergänzt durch Jazz, Funk, Soul, Reggae oder Soundtracks – nur Klassik und Schlager sind nicht erhältlich.

Damit sich alle Besucher in dem engen Gefährt sicher fühlen, gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) und die Maskenpflicht. Im Sinne permanenter Luftzirkulation bleiben alle 14 Seitenfenster geöffnet. Maximal sechs Besucher dürfen zeitgleich im Bus sein.

Zwischenzeitlich hat sich in Hamm übrigens eine eigene Vinyl-Variante aufgetan: Ehrenamtliche im Verein „Neonweisz“ haben das so genannte „Vinyl-Café“ ins Leben gerufen.

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