Eindrucksvolle Ausmaße

Plateau des Erlebensraums hat finale Größe fast erreicht

Das künftige Plateau des Erlebensraums Lippeaue im Juni 2021.
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Beeindruckend ausladend: das künftige Plateau des Erlebensraums Lippeaue im Juni 2021.

Der Flickenteppich wird so langsam zum Perserteppich. Diesen Eindruck muss mancher Hammer haben, wenn er in diesen Tagen das wachsende Plateau östlich der Münsterstraße in Hamm betrachtet.

Hamm - Die vielen Bodenberge zwischen dem früheren Deichverlauf und dem Flugplatz wurden inzwischen geglättet und weitgehend in Form gebracht. Die finale Ausdehnung des Plateaus - eines der Herzstücke des künftigen Auenparks im „Erlebensraum Lippeaue“ - ist mit grob 450 mal 70 Metern bereits erreicht, die von der Gesamthöhe noch fehlenden zehn Prozent werden aktuell aufgebracht. Nicht betroffen davon ist die Teerstraße, die in etwa drei Metern Höhe inzwischen quer über das Plateau führt. Sie ist bereits nutzbar und wird (auch) als Zubringer zum Ruderclub so bleiben, wie sie jetzt ist.

Zum finalen Plateau fehlen somit nur noch Feinarbeiten. Dazu gehört auch das Anschütten der Böschung zur Lippe, mit der das Plateau abgeflacht wird.

Im Juli werden die Hauptarbeiten weiter nach Osten verlagert. Dann soll nach dem Willen der Planer bei der Stadt Hamm die neu gesetzte Spundwand mit den Böden aus dem Auenparkbereich nördlich der Lippe überbaut werden. Deren Verlauf ist die neue Hochwasserschutzanlage.

Mit der Fertigstellung des Gesamtprojekts Erlebensraum rechnen die Stadt und der Lippeverband - sie sind gemeinschaftlich verantwortlich - bis Ende 2022.

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