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Planungen für neues Altenzentrum schreiten fort

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An der Stelle der Kirche St. Josef soll ein Altenzentrum errichtet werden. ▪
An der Stelle der Kirche St. Josef soll ein Altenzentrum errichtet werden. ▪ © Rother

HEESSEN ▪ Für den geplanten Bau des neuen Altenzentrums an der Stelle der Kirche St. Josef sind bereits etliche Vorarbeiten geleistet worden. So liegt eine gutachterliche Geruchsimmissionsprognose vor. Ebenso gibt es eine Lärmuntersuchung. In Auftrag gegeben wurde ein landschaftsökologisches Umweltgutachten, durch das seit März das Artenvorkommen auf dem Gelände untersucht wird.

Nächster Schritt ist ein Architekten-Akquisitionsverfahren. Ähnlich einem Wettbewerb werden dabei Architekten aufgefordert, Entwürfe einzureichen. Anschließend sei man dann aber nicht so eng an den Siegerentwurf gebunden, sondern könne die guten Ansätze aus allen Entwürfen in die Planung einfließen lassen, erläutert Paul Gosing, Leiter des Seniorenheim St. Stephanus, das die neue Einrichtung betreiben soll. Ende der Sommerferien sollen die Entwürfe vorliegen. Ende August, Anfang September solle die Planung dann in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden, so Gosing.

Das Baufenster, in dem das neue Gebäude errichtet werden kann, soll mit der Aufstellung des Bebauungsplanes festgelegt werden. Hierbei sind durch das Immissionsgutachten und die Lärmuntersuchung bereits Grenzen gesetzt. Bis an die Münsterstraße kann das neue Altenzentrum wegen des Verkehrslärms nicht heranrücken. Man werde die Straßenfront mit einer schallschluckenden Fassade versehen, sagt Jens Jörger, Assistent der Geschäftsleitung des Seniorenheims. Bedingt durch den angrenzenden Bauernhof kann das Grundstück auch auf der anderen Seite nicht voll ausgeschöpft werden. Einige Meter hinter der jetzigen Kirche sind die zulässigen Geruchswerte zu hoch.

Bestandsgarantie hat der Kindergarten noch bis 2015. Dennoch soll schon jetzt das gesamte Gelände überplant werden. Man stelle einen Bauantrag aber nur für das neue Altenzentrum, so Gosing. Er und Jörger versichern, dass man bei der weiteren Planung die Bevölkerung mit einbinden wolle, damit alle auch gut informiert seien. Sowohl mit dem Stadtplanungsamt als auch mit dem Bistum gebe es eine enge Abstimmung. „Wir werden am Einfallstor Hamms etwas Ansprechendes errichten“, verspricht Gosing. ▪ jim

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