Verdacht des Betrugs und der Untreue

„Phantom im Rathaus“: Datenträger bei Durchsuchung sichergestellt

Hamm Rathaus
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Die Vorgänge sorgten im Hammer Rathaus für heiße Diskussionen.

Bei der Durchsuchungsaktion der Polizei in den Privat- und Diensträumen des vorläufig vom Dienst freigestellten Leiters des Amtes für soziale Integration Hamm, Wolfgang Müller, wurden zahlreiche Unterlagen und Datenträger sichergestellt.

Hamm – Das erklärte ein Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft auf WA-Anfrage. Gegen Müller wird wegen des Verdachts des Betruges beziehungsweise der Untreue in Zusammenhang mit den vom WA enthüllten Vorgängen um die dubiose Spendenkasse beim Deutschen Roten Kreuz und das „Phantom im Rathaus“ ermittelt. Die Durchsuchungen hatten am vergangenen Mittwoch stattgefunden.

Offenbar wurden auch Müllers bereits im März wegen der Doppelvermietung der Ex-Asylunterkunft an der Zollstraße von der Stadt sichergestellten Diensthandys und -rechner nun den Ermittlern übergeben. Auch hier läuft ein Ermittlungsverfahren.

Die Datenträger und Dokumente würden nun gesichtet und ausgewertet, hieß es weiter von der Staatsanwaltschaft. Dies werde „einige Zeit“ in Anspruch nehmen. Ansonsten gebe es keine neuen Sachstände. „Die Ermittlungen dauern an“, so die Staatsanwaltschaft.

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