Pfauenhaus für Hindu-Kulturzentrum in Uentrop

UENTROP -  In kleinen Schritten entsteht das geplante Hindu-Kulturzentrum in Uentrop. Der Grundstein war bereits im September feierlich gelegt worden. Als erstes äußerlich erkennbares Zeichen des außergewöhnlichen Vorhabens soll das Pfauenhaus der Kuppel entstehen.

Dafür wurden jetzt die Planungen konkretisiert. „In der zweiten oder dritten Märzwoche wollen die Studenten loslegen“, sagt Architekt Heinz-Rainer Eichhorst.

Nach dem Tempel an der Siegenbeckstraße plant er auch das Kulturzentrum auf einem unweit gelegenen großen Platz im Gewerbegebiet Uentrop. Der Entwurf der Kuppel ist Teil eines Masterprojektes von Studenten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Sie haben ihren Plan präzisiert. Ein Detail ist das Pfauenhaus an der Spitze der Kuppel, dass in einem ersten Schritt entstehen soll und dass die Studenten selbst errichten wollen.

Warum ein Pfauenhaus? Dem Pfau kommt im Hinduismus eine besondere Rolle zu. Er ist Reittier mehrerer Gottheiten. Er frisst Schlangen, deren Gift ihm der Legende nach die prächtigen Federn bringen. Daher steht das Nationaltier Indiens auch für Verwandlung und Schönheit.

Das Pfauenhaus ruht auf einem Baumstamm mit einem Durchmesser von etwa 50 bis 60 Zentimetern. Er wird in Aachen gefertigt und bildet später den Mittelpunkt der Kuppel. Das Aufrichten an der Siegenbeckstraße wollen die Studenten übernehmen.

Bevor sie beginnen können, werde ein Bauunternehmen dort, wo der Stamm platziert werde, ein Fundament anlegen, sagt Eichhorst. Dieser Bereich wird später unter der Bodenplatte des Gebäudes liegen, das rund 1 900 Quadratmeter Fläche haben soll. Allein die hölzerne Säule wird 8,8 Meter hoch aufragen. Dazu kommt noch das aufgesetzte, etwa 4,5 Meter hohe Pfauenhaus. - ha

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