Steigendes Grubenwasser: Vier Beben in Hamm registriert

Im Bereich Pelkum/Herringen wurden im April vier Beben registriert.
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Im Bereich Pelkum/Herringen wurden im April vier Beben registriert.

Vermutlich als Folge des Kohleabbaus hat es im Bereich Pelkum/Herringen im April vier weitere leichte Beben gegeben.

Pelkum/Herringen – Insgesamt wurden vom Seismologischen Observatorium der Ruhruniversität Bochum in den ersten vier Monaten des Jahres im Raum Hamm 13 Erschütterungen registriert – eine im Januar, drei im Februar, fünf im März und vier im April. Zwischenzeitlich war sogar von sieben Beben im März die Rede. Diese Zahl wurde aber noch einmal nach unten korrigiert.

Die April-Beben hatten eine Stärke zwischen 1,3 und 1,6 auf der Richterskala. Dreimal (1., 11. und 30. April) lag das Epizentrum unter dem Naherholungsgebiet Sundern zwischen der gleichnamigen Bergehalde und der Holzstraße. Beim Beben am 25. April lag das Epizentrum zwischen der Alten Landwehrstraße und der Selbachstraße in Pelkum. Das stärkste Beben ereignete sich am 30. April um 0.38 Uhr.

Mehr Beben als Folge des Kohleabbaus

Experten vermuten, dass die erhöhte Bebentätigkeit mit dem steigenden Grubenwasser zu tun haben könnte, wodurch ein starker Druck auf das darunter liegende Gebirge ausgeübt wird. Dadurch könne das Gestein leichter brechen, hieß es.

Der genauen Ursache geht die Universität in Bochum derzeit auf den Grund. Unter anderem hat sie die Zahl der Messstationen im Raum Hamm auf drei erhöht. Sie befinden sich an der Muntenburgstraße sowie in der Heidhof und in der Westerheide Siedlung.

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