Ermittlungen laufen weiter

Sabotage: Kita-Baum muss gefällt werden

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Die längste Zeit hat die Esche rechts im Bild auf dem Kita-Gelände gestanden. Nach der Sabotage im August muss sie nun doch gefällt werden. Doch für Baum-Nachwuchs wird gesorgt.

Lohauserholz - Die stattliche Esche auf dem Gelände der Kita St. Paulus soll nun doch kurzfristig gefällt werden.

Zu diesem Schritt hat sich die Kita GmbH als Träger der Einrichtung in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand und der Kita entschieden. Ende August hatten sich Unbekannte an dem Baum vergriffen. In acht Metern Höhe bohrten sie vorsätzlich mit einem Spiralbohrer Löcher in den Stamm und füllten einige davon mit einer unbekannten Flüssigkeit. Zudem hatten sie einige Wurzeln des Baumes angesägt.

Der Zugversuch, mit dem die langfristige Standfestigkeit überprüft und der Erhalt des Baumes gewährleistet werden sollte, ist sehr kostspielig. Diese Untersuchung koste knapp 2000 Euro. Darüber hinaus wäre laut Jörg Feistel von der Kita GmbH die Pflege des Gehölzes nach dem Anschlag aufwendiger gewesen. „Wir hätten die Kontrollintervalle heruntersetzen und den Baum alle drei Monate kontrollieren müssen“, so Feistel.

Das seien die Gründe, weshalb man sich nun doch dafür entschieden hat, den etwa 50 Jahre alten Baum zu fällen.

An die Stelle der Esche soll dann ein neuer Baum gepflanzt werden. In die Auswahl kommt ein so genannter Urweltmammutbaum, zur Kompensation des Verlustes soll die Pflanzhöhe des Baumes fünf bis sieben Meter betragen.

Der Täter konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden, hieß es. Über die weiteren Schritte des Falls werde nun die Staatsanwaltschaft entscheiden.

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