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Nach sechs Jahren Baustelle Freiheit für die Östingstraße

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Von: Stefan Gehre

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Bis zuletzt wurde auf der Östingsstraße gearbeitet. © Rother

Lohauserholz - Die Leidenszeit der Autofahrer aus dem Hölzken und der Anwohner hat ein Ende: Ab morgen, Mittwoch, wird die Östingstraße zwischen der Alleestraße und dem Lohauserholz wieder durchgängig befahrbar sein.

Wie Stadtsprecher Tom Herberg mitteilte, müssten zwar noch einige Restarbeiten wie das Aufstellen eines Zauns oder Pflasterarbeiten durchgeführt werden. „Die haben aber keine Auswirkungen auf den Verkehr“, gab er Entwarnung.

An den beiden großen Bauabschnitten wurde insgesamt rund sechs Jahre gearbeitet. Kosten für die Kanal- und Straßensanierung: rund sieben Millionen Euro. Im jetzt fast abgeschlossenen zweiten Bauabschnitt zwischen der Klutestraße und der zweiten Bahnunterführung wurden rund 900 Meter Kanal verlegt, Straße und Gehweg anschließend erneuert.

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Stadt erklärt Verzögerungen

In den vergangenen Monaten hatten sich Bürger immer wieder über Verzögerungen und den aus ihrer Sicht „schleppenden Baufortschritt“ beschwert. Nach Angaben des Stadtsprechers seien die Verzögerungen zum einen auf die Witterung zurückzuführen, die immer wieder zu Ausfalltagen geführt habe.

Zudem habe man auf die Anwohner und die Gewerbetreibenden Rücksicht nehmen müssen, was angesichts der beengten Verhältnisse auf der Östingstraße gar nicht so einfach gewesen sei.

Start der Arbeiten im September 2013:

Abschnitt nach Abschnitt

Herberg erklärte dies an einem Beispiel: Bei anderen Straßenbauprojekten ist es in der Regel so, dass Kanäle und Versorgungsleitungen parallel in zwei Abschnitten verlegt werden können. Das war an der Östingstraße nicht überall möglich. „Hier musste immer erst ein Abschnitt fertiggestellt werden, bevor es in den nächsten ging.“ Ansonsten hätten die Grundstücke nicht angefahren werden können, so der Stadtsprecher.

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