"Spannendes Projekt"

Kita, Café und Wohnen: Bis Frühjahr 2020 dauern Bauarbeiten am "Haus Bußmann"

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Das Haus Bußmann wird an diesem Wochenende entrümpelt und anschließend denkmalgerecht saniert. Ab Frühjahr 2019 soll eine Kindergartengruppe dort einziehen.

Pelkum - In dem unter Denkmalschutz stehenden Teil von „Haus Bußmann“ an der Kamener Straße/Höhe Große Werlstraße haben die Entrümpelungsarbeiten begonnen. Danach werde man das Gebäude, so Architekt Viktor Nachtigall, denkmalgerecht sanieren. Ab dem Frühjahr 2019 solle dort übergangsweise eine Kindergartengruppe mit 15 Plätzen einziehen.

Die Kindergartengruppe werde so lange dort bleiben, bis der Neubau nebenan fertig sei. Das wird, wie Nachtigall und Investor Patrick Eckardt während einer Info-Veranstaltung zum „Quartier Bußmann“ im Gemeindehaus Pelikanum erklärten, im „Frühjahr 2020 der Fall sein“. Zu der Veranstaltung eingeladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen. Die knapp 30 Anwesenden begrüßten die Pläne ausdrücklich und bezeichneten sie als „gute Lösung für Pelkum“. Seit deren erster Präsentation Anfang des Jahres hat sich viel getan.

Frei finanzierte, barrierefreie  Wohnungen

Wie Eckardt erklärte, habe die Stadt die Abbruchgenehmigung für den nicht mehr benötigten und auch nicht unter Schutz stehenden Anbau mittlerweile erteilt. Der Investor geht davon aus, dass die Bagger im November anrücken und diesen Gebäudeteil abreißen werden. Im Anschluss soll an dieser Stelle ein Gebäude mit einem „hochwertigen Café“ und sechs barrierefreien, frei finanzierten Wohnungen hochgezogen werden. Mitte Oktober will Eckardt mitteilen, von wem das Café betrieben wird.

Kita im denkmalgeschützten Haus

Parallel zu den Bauarbeiten hier wird auf der anderen Seite von „Haus Bußmann“ ein neuer Kindergarten mit 55 Plätzen gebaut, der mit dem Altbau über einen Glasgang verbunden werden soll. Im Erdgeschoss des historischen Gebäudes sollen weitere Räume des Kindergartens untergebracht werden, darunter das Büro der Kita-Leitung und ein multifunktionaler Raum. Noch nicht sagen konnte das Jugendamt, von wem die Kita betrieben wird. Die Verhandlungen stünden aber kurz vorm Abschluss. 

Da der Bedarf an Kindergartenplätzen für Kinder über drei Jahre in diesem Bereich „besonders groß ist“, möchte das Jugendamt aber nicht bis zur Eröffnung im Frühjahr 2020 warten. In Abstimmung mit dem Investor und dem Architekten habe man sich darauf verständig, Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung im „Haus Bußmann“ übergangsweise schon ab dem Frühjahr 2019 zur Verfügung zu stellen.

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Nachtigall und Eckardt empfinden es als „spannendes Projekt“, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude für die Betreuung von Kindern herzurichten. Im Obergeschoss von „Haus Bußmann“ wollen die beiden Sozialbüros unterbringen. „Mieter hierfür gibt es aber noch nicht“, teilte Architekt Nachtigall mit.

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