Den Namen nicht verdient

Lkw-Sperre im „Inlogparc“ sorgt weiter für Ärger

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Die Lkw-Sperre im „Inlogparc“ sorgt weiter für Ärger. Nicht nur Autos, sondern auch Lkw können einfach so „hindurchschlüpfen".

Weetfeld – Regelmäßig melden sich Leser in der WA-Redaktion und weisen darauf hin, dass sie nicht funktioniert – sprich, dass Lkw vom Osterbönener Weg in die Poilstraße fahren können.

Die Zustände dort waren auch Thema auf der jüngsten Bezirksvertretersitzung. So berichtete der Chef der SPD-Bezirksfraktion, Friedrich Gosewinkel, dass sich mehrere Bürger über die Lkw-Sperre beschwert hätten.

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Absenkbarer Poller ist seit Monaten kaputt

Das Problem dort ist, dass sie leicht umfahren werden kann. Der automatisch absenkbare Poller ist seit Monaten kaputt. Und die Bake könne ohne große Probleme an die Seite geschoben werden, so Gosewinkel.

Die Folge ist, dass also auch Lkw „hindurchschlüpfen können“. Eigentlich dürften die gar nicht so weit kommen, denn schon an der Ecke Wilhelm-Lange-Straße verweist ein Schild darauf, dass Lkw nicht in den Osterbönener Weg einfahren dürfen. Und trotzdem tun sie es, was auch CDU-Bezirksvertreter Friedrich Witte bestätigen konnte.

Ruf nach dauerhafter Lösung

Für Grünen-Bezirksvertreterin Elvira Stöhs sind das „unhaltbare Zustände“. „Wir brauchen endlich eine Lösung, die dauerhaft greift“, sagte sie. Stöhs stellte aber auch klar, dass Sprinter dort durchfahren dürften. Nur: „Aber haben Sie damit gerechnet, dass es so viele sein werden?“, fragte sie in die Runde.

Mit der Forderung, dass am Osterbönener Weg endlich eine Lösung gefunden werden muss, die auch greift, sprachen die Politiker vielen Bürgern aus der Seele. Die wundert es nicht, dass die Anlage nicht funktioniert: „Das kann eigentlich nur passieren, weil der absenkbare Poller seit mittlerweile vier bis fünf Monaten seitens der Stadt nicht erneuert wurde und die Seite für die Landwirte nur durch eine Absperrbake zugestellt ist.“ Die könne jeder Lkw-Fahrer einfach zur zur Seite schieben und durchfahren. Wie der Bürger weiter berichtete, sei der absenkbare Poller seines Wissens nach bei einem Unfall im April 2019 zerstört worden. „Und die Stadt bekommt es nicht hin, einen neuen einzubauen.“

Unzählige 40-Tonner unterwegs

Wie der Anwohner weiter ausführte, werde der südliche Teil der Weetfelder Straße ab 4 Uhr morgens von unzähligen 40-Tonnern befahren – obwohl auch hier die Durchfahrt für Lkw verboten ist. Das Problem habe sich mit Eröffnung des DPD-Paketsortierzentrums noch verstärkt. Er kündigte an, mit weiteren Anwohnern darüber zu sprechen, „inwieweit wir da noch einmal aktiv werden müssen“.

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