Stadt gibt aktuelle Ausblicke

Dauerbaustelle Östingstraße: Darum ruht dort die Arbeit

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Lohauserholz – Auch wenn die Bauarbeiten wegen des Frostes in dieser und wohl auch in der kommenden Woche ruhen: In drei bis vier Monaten soll die Östingstraße auch im Mittelabschnitt wieder durchgängig befahrbar sein.

Allerdings könnte die Fertigstellung der Straße, so Stadtsprecher Tom Herberg, durch eine weitere Frostperiode, die über die kommende Woche hinausgeht, weiter nach hinten verschoben werden. Dass die Arbeiten im vorigen Jahr zwischenzeitlich immer mal wieder für mehrere Tage geruht haben, wie einige Leser beobachtet haben wollen, konnte Herberg nicht bestätigen. 2018 sei weitgehend durchgearbeitet worden. „Es sei denn, das Wetter hat nicht mitgespielt.“

Wie groß dessen Einfluss auf den Bauverlauf ist, wird in diesen Tagen deutlich. Wie Herberg sagte, kommt bei der Verlegung der Kanäle unter anderem auch Sand zum Einsatz, der verdichtet werden muss. Doch wenn dieser friert und später wieder auftaut, können Hohlräume entstehen. „Daher kann nur gearbeitet werden, wenn tagsüber und auch nachts Plusgrade herrschen“, erklärte der Stadtsprecher.

Damit Lkw nicht über die westliche Östingstraße zu den nahelegegenen Betrieben fahren, soll die Fahrbahn erhöht werden.

Im Zuge der anstehenden Kanalverlegung und der Straßenerneuerung wird in den kommenden Wochen auch die Fahrbahn im Bereich der zweiten Unterführung erhöht. Die Durchfahrtshöhe wird dann keine drei Meter mehr betragen. Dadurch soll verhindert werden, dass Lkw über die westliche Östingstraße die Betriebe im weiteren Verlauf der Straße ansteuern.

Aufgrund der Bauarbeiten im Mittelabschnitt der Straße konnten die eine Zeit lang nicht über die Allee- beziehungsweise die Klutestraße erreicht werden, sodass die provisorische westliche Zufahrt herhalten musste. Die hat mittlerweile aber ausgedient und wird daher zurückgebaut.

Im Abschnitt bis zum THW-Stützpunkt ist die Kanal- und Straßenerneuerung, von einigen Restarbeiten einmal abgesehen, abgeschlossen. Kanäle und Leitungen wurden verlegt, Fahrbahn und Gehweg erneuert. Im letzten, rund 100 Meter langen Abschnitt müssen diese Arbeiten zum Teil noch durchgeführt werden.

Infos zum Ausbau der Östingstraße

Der Ausbau der Östingstraße ist eines der größten Hammer Kanal- und Straßenbauprojekte der vergangenen Jahre.

Bereits im ersten Bauabschnitt zwischen Alleestraße und Klutestraße hatten die Stadt Hamm und der Lippeverband zusammen rund 4,1 Millionen Euro verbaut. Die Arbeiten hier haben mehr als zwei Jahre gedauert und konnten im Herbst 2015 beendet werden.

Im Juni 2016 erfolgte dann der Start für den zweiten Bauabschnitt zwischen der Klutestraße und der zweiten Bahnunterführung. Damals war von rund 480 Arbeitstagen, also etwa zwei Jahren, Bauzeit die Rede. Insgesamt verbauen Lippeverband und Stadt hier 3,2 Millionen Euro.

Eine weitere Baustelle auf der Östingstraße wird der Bau des neuen Kreisverkehrs in Höhe der Günterstraße sein. Die Arbeiten sollen im Oktober 2019 beginnen.

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