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Mehr Kita-Plätze für Pelkum: Fünf Projekte laufen bereits oder sind konkret geplant

Zwei neue Gruppen: Die Kita Blauland wird für rund 1,9 Millionen Euro erweitert.
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Zwei neue Gruppen: Die Kita Blauland wird für rund 1,9 Millionen Euro erweitert.

Im Stadtbezirk Pelkum wohnen viele junge Familien – sogar so viele, dass bei den Kindergartenplätzen nachgebessert werden muss.

Pelkum – Zurzeit gibt es nur für 80 Prozent der Kinder, die drei Jahre oder älter sind, einen Kindergartenplatz. Bei Kindern unter drei Jahren liegt die Versorgungsquote bei 34 Prozent.

Doch das soll sich in den kommenden Monaten ändern. Momentan ist eine neue Kita in Bau, eine andere wird erweitert. Im Herbst soll eine provisorische Kita öffnen. Zudem sind zwei weitere neue Einrichtungen in Planung, wobei eine allerdings ein Ersatz für eine abgängige Kita ist, die aufgegeben werden soll.

  • Kita Blauland: Die städtische Einrichtung im Schatten des Märkischen Gymnasiums wird derzeit für rund 1,9 Millionen Euro um zwei Gruppen für jeweils 20 Kinder erweitert. Seit 2017 gibt es dort eine Übergangsgruppe, die zuletzt im Turnraum untergebracht war. Coronabedingt hat sich die Fertigstellung um einige Wochen verzögert. Nach Angaben der Stadt ist die Übergabe „Mitte bis Ende Oktober“ geplant.
  • Kita „Don Bosco“:  Im „Haus Bußmann“ an der Kamener Straße/Höhe Große Werlstraße betreibt der Caritas-Verband der Stadt Hamm seit einem Jahr eine Notgruppe für 20 Kinder. Nebenan entsteht derzeit ein Neubau für drei Gruppen mit insgesamt 56 Plätzen. Die Eröffnung ist für den 1.Oktober geplant.
Platz für neue Kitas: Am Haus Bussmann wird neu gebaut.
  • Provisorische Kita: Der alte TuS-Sportplatz an der Kamener Straße/Ecke Weetfelder Straße kommt zu neuen Ehren. Nach Angaben der Stadt sollen hier im Oktober Container aufgestellt werden, um zwei Übergangsgruppen unterzubringen. Betrieben wird die Einrichtung vom Awo-Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems.
Auf dem alten TuS-Sportplatz an der Weetfelder Straße sollen ab Oktober zwei Übergangsgruppen untergebracht werden.
  • Kita auf dem Daberg: Schon zum Start des Kindergarten-Jahres 2021/22 im August kommenden Jahres möchte der Caritas-Verband der Stadt Hamm an der Kamener Straße 8 auf dem Daberg eine neue Kita eröffnen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es hier aber zu Verzögerungen gekommen. Denn eigentlich waren die Stadt und der künftige Träger davon ausgegangen, dass der marode Altbau schon abgerissen ist. Das solle jetzt, wie sie auf Anfrage unserer Zeitung erklärten, zeitnah passieren.
Auf dem Daberg wird anstelle der Schrottimmobilie eine Kita gebaut.
  • Kita im Creativ-Revier Heinrich Robert: Ein potenzieller Standort für eine Kita ist der Bereich des ehemaligen Gesundheitshauses Heinrich Robert, wo auch eine Wohnbebauung geplant ist. Es handelt sich hierbei um den Ersatzbau für die abgängige Awo-Kita an der Großen Werlstraße. Spätestens mit Fertigstellung der Kita auf dem ehemaligen Zechengelände könnten dann auch, so ein Sprecher der Stadt, die beiden Übergangsgruppen auf dem Zechensportplatz aufgegeben werden. „Aktuell laufen Gespräche zwischen Stadt, Träger und Investor“, sagte Stadtsprecher Tom Herberg. Für diese Kita müssten auch noch die erforderlichen politischen Beschlüsse gefasst werden.
Abriss: Das Tennisheim am Hahnenbach soll einer neuen Kita weichen.

Weitere Optionen: Bei den Parteien und beim TuS „Germania“ Lohauserholz-Daberg gibt es konkrete Überlegungen, auf dem Gelände des ehemaligen Tennisheims an der Straße Am Hahnenbach eine Sport-Kita zu errichten. Gespräche mit potenziellen Trägern haben bereits stattgefunden.

Diese Option dürfte vor allem dann interessant werden, wenn der nahe gelegene Kindergarten an der Thomaskirche aufgegeben wird. Entsprechende Überlegungen gibt es derzeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Wiescherhöfen-Pelkum, die sich nach einer Vorgabe der Evangelischen Landeskirche räumlich verkleinern muss. Eine Option dabei ist, das in die Jahre gekommene Gemeindehaus – die Kita ist ein Teil davon – abzureißen. Entsprechende Beschlüsse hierzu sind aber noch nicht gefasst.

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