Steinharte und limitierte Erinnerung an "Heinrich Robert" zu verkaufen 

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Uli Baier (links) und Eugen Böger zeigen die Steine.

Pelkum/Herringen - 22 Steine mit und 14 ohne Wunschnummer sind bereits reserviert. Der Förderverein Wiescherhöfen und Bezirksvorsteher Udo Schulte hoffen, am Samstag, 12. Mai, auch die übrigen 164 der insgesamt 200 limitierten und nummerierten Mauerbruchstücke der Aufbereitung von der ehemaligen Zeche Heinrich Robert an den Mann beziehungsweise die Frau bringen zu können.

Der Steineverkauf findet von 13 bis 15 Uhr im Lichthof statt. Parallel dazu bietet die RAG Montan Immobilien Führungen über das Außengelände, geleitet von Thomas Middelmann, an. Die Mauerbruchstücke wurden bei zwei Arbeitseinsätzen von Bernd Roland, Uli Baier und Eugen Böger, Vorsitzender des Fördervereins, gesäubert und im Lichthof zurechtgelegt. 

Die Steine wurden am Mittwoch mit kleinen Plättchen versehen, auf denen unter anderem der Hammerkopfturm und die jeweilige Nummer zu sehen sind. Wie Böger sagt, habe es für einige Nummern, darunter die „1“ und die „29“, mehrere Anfragen gegeben.

Neuer Alltagsmensch soll finanziert werden

Durch den Verkauf der Mauersteine möchte der Förderverein Wiescherhöfen einen weiteren "Alltagsmenschen" finanzieren - eine Figur der Künstlerin Christel Lechner. Aufgestellt werden soll Kumpel „Theo“ im Rahmen des Stadtbezirksfestes am 1. September auf dem Marktplatz Wiescherhöfen. Mit Gerda und ihren Hund Rüdiger, dem Schwimmer Fritz sowie den beiden Fußballern Mike und Horst wäre Theo dann bereits der fünfte Alltagsmensch im Stadtbezirk Pelkum. 

Die Mauerbruchstücke kosten 15 Euro. „Wunschnummern“ sind für 30 Euro erhältlich.

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