Über 2.000 Baustellen pro Jahr

Plötzlich Baustelle: Politiker kritisieren fehlende Infos der Stadt zu Arbeiten - die wiegelt ab

Auch diese Baustelle an der Günterstraße kam „überraschend“.
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Auch diese Baustelle an der Günterstraße kam „überraschend“.

Die „fehlenden Baustelleninformationen“ sind der CDU-Fraktion Pelkum schon seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Die Stadt erklärte dazu jedoch, dass sie aufgrund der Vielzahl der Baustellen in Hamm die Politiker nicht über jede einzelne informieren könne.

Pelkum – Die Christdemokraten hatten sich beklagt, dass immer wieder Baustellen im Stadtbezirk eingerichtet werden, von denen die Mandatsträger keine Kenntnis hatten.

Teilweise müsse man den Anlass der Tagespresse entnehmen, Anfragen der Mitbürger könne man nur mit Achselzucken beantworten. „Aus diesem Grund beantragt die CDU nochmal eine bessere Baustelleninformation, welche möglichst vorab geschehen sollte.“ Diese Info sollte den Ort, die ungefähre Dauer sowie Art und Umfang der Baustellen beinhalten.

Bei kleineren Maßnahmen keine Information

Aus Sicht der Stadt erfolgt das aber, zumindest was ihren Part angeht, schon in vielen Fällen. Und bei allen anderen gebe es klare Absprachen. Laut Stadt gibt es im öffentlichen Straßenraum jedes Jahr über 2.000 Baustellen von verschiedenen Trägern.

„Den größten Teil nehmen hier kleinere Maßnahmen der Stadtwerke sowie Störungsbeseitigungen von Telekom und Vodafone ein. Diese Baustellen sind von unterschiedlicher Dauer und es ist der Verwaltung nicht möglich, davon in der Bezirksvertretung zu berichten.“

Baustellen und Behinderungen in der Hammer Innenstadt

Umfangreichere Baustellen

Die seitens des Gesetzgebers geforderte Vorlaufzeit zur Anmeldung dieser Baustellen von 14 Tagen werde häufig unterschritten. In bewährter Weise werde die Stadt jedoch weiter über die größeren städtischen Maßnahmen in der Bezirksvertretung und in den Ausschüssen berichten oder diese beschließen lassen. Darüber hinaus gebe es für die Anlieger und die Politik Informationen vorab.

Dabei werde insbesondere auch auf Dauer und Umfang eingegangen. Bei umfangreicheren Maßnahmen anderer Versorgungsträger – explizit werden hier Deutsche Bahn, Gelsenwasser, Stadtwerke und Telekom genannt – werden diese gebeten, Pressemitteilungen herauszugeben.

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