Neuauflage nicht ausgeschlossen

Tolle ExtraSchicht in Pelkum "schreit nach Wiederholung"

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Die Organisatoren waren von dem Besucheransturm auf die ExtraSchicht im Bergwerk Ost – auch angesichts des Wetters – völlig überrascht.

Pelkum/Hamm - Rundum begeistert sind alle Beteiligten vom Erfolg der ExtraSchicht im ehemaligen Bergwerk Ost, das – trotz des anfänglichen Regens – von Besuchern regelrecht gestürmt wurde.

„Das hat einen regelrechten Schub für die städtebauliche Entwicklung des Bergwerk-Standorts gegeben“, zeigte sich Marc Herter (SPD, MdL) als Vorsitzender der Planungsgruppe Bergwerk Ost zuversichtlich. Die ExtraSchicht hier habe gezeigt, dass der „Standort funktioniert“. Herter habe mit beiden Investoren gesprochen, die jetzt erst recht überzeugt seien, dass hier der richtige Standort für Kulturansiedlungen sei.

Extraschicht 2016 mit Klassiksommer auf ehemaligem Bergwerk Ost Teil 1

Die Verbindung von Industrie-, Pop- und Hochkultur sei derart gelungen gewesen, dass Herter vollkommen überwältigt sei. „Das schreit nach einer Wiederholung“, sagt er: „Denn das ist der richtige Weg, um die Menschen mitzunehmen bei der Entwicklung dieses Standorts und ihnen zu zeigen, wie es Jahr für Jahr vorangeht.“

500 Besucher im Maxipark

Immerhin zufrieden zeigte sich auch Geschäftsführer Jörg Rogalla über die rund 500 Besucher, die am Samstagabend zum kleineren Ableger mit Wikinger-Event in den Maximilianpark gekommen sind.

Extraschicht 2016 mit Klassiksommer auf ehemaligem Bergwerk Ost Teil 2

Dass es mit dem Maxipark erstmals in Hamm einen zweiten ExtraSchicht-Standort im Rahmen der „Nacht der Industriekultur“ gegeben hat, war für Herter keine Konkurrenz, sondern eine Bereicherung: Der Maxipark habe in früheren Jahren unter seiner Solitärlage gelitten. Ähnlich sieht das auch der Maxipark-Geschäftsführer. Rogalla ist sich sicher, dass bei besserem Wetter mehr Besucher zu den Wikingern gekommen wären.

Entscheidung nicht kurzfristig

Ob die ExtraSchicht im kommenden Jahr wieder im Maxipark stattfindet, wenn das Bergwerk Ost dabei ist, steht für Rogalla noch nicht fest: „Wir sind nicht in der Situation, ad hoc eine Entscheidung treffen zu müssen. Das werden wir mit dem Aufsichtsrat besprechen.“

Der Shuttle-Service zwischen Maxipark und Bergwerk Ost – mit Zwischenstation Bahnhof – wurde laut Dörthe Strübli vom Stadtmarketing jedenfalls intensiv genutzt, allerdings mit ruhigeren und mit Stoßzeiten.

Erst gegen Mitternacht war die Warteschlange, die es bei den Führungen im Fünf-Minuten-Takt gab, abgearbeitet.

Für Ralf Hohoff, Referatsleiter Stadtmarketing und Touristik, ist es „unglaublich“, dass trotz des Wetters so viele Menschen zum Bergwerk Ost gekommen sind: „Jede andere Veranstaltung wäre nicht so voll gewesen“, ist er sich sicher. Emotionen seien bei den Führungen im Spiel gewesen; bis Mitternacht habe die Warteschlange abgearbeitet werden können. Ob es hier eine Wiederholung der ExtraSchicht geben wird? „Man soll nie nie sagen“, so Hohoff. Die Veranstaltung am Samstag sei auf Einmaligkeit angelegt gewesen, aber eine Neuauflage sei grundsätzlich vorstellbar, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

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