Weetfelder Straße: Ab 2019 wird dort gebaut

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In Höhe des neuen Netto-Marktes im Ortsteil Selmigerheide soll ab dem Frühjahr 2019 kräftig gebaut werden. 

Selmigerheide - Gut zwei Monate nach der Eröffnung des Netto-Marktes an der Weetfelder Straße ist das südlich daran anschließende Baugebiet komplett erschlossen. Ab 2019 soll dort gebaut werden.

Insgesamt sollen in Höhe der Friedenskirche 60 Wohneinheiten entstehen – ein Mix aus frei finanzierten Einzel- und Doppelhäusern sowie aus öffentlich geförderten Mietreihenhäusern und barrierefreien Seniorenwohnungen. Erworben wurden die einzelnen Grundstücke unter anderem von der Stadt Hamm, der beta Eigenheim GmbH aus Bergkamen sowie von weiteren Investoren. 

Drei von ihnen haben die Firma Wilczek Immobilien aus Hamm damit beauftragt, ein Mehrfamilienhaus mit 25 barrierefreien Seniorenwohnungen sowie zwei Blocks mit jeweils sechs Mietreihenhäusern für Familien mit zwei und mehr Kindern zu errichten, allesamt öffentlich gefördert. Das heißt: Dort einziehen können nur Personen mit einem Wohnberechtigungsschein, der Mietpreis darf bei maximal 5,55 Euro pro Quadratmeter liegen. 

Gerne hätte Wilczek Immobilien, wie Dirk Wilczek und Antonius Mertin berichteten, schon im Frühjahr beziehungsweise Frühsommer dieses Jahres losgelegt. Doch dann habe es Verzögerungen bei der Errichtung des Netto-Marktes gegeben. Im Bebauungsplan sei jedoch festgelegt worden, dass erst der Lebensmittelmarkt fertig sein muss, bevor dann auch die Häuser gebaut werden können, erläuterte Wilczek. „Wir durften damals also noch gar nicht bauen.“

Netto schließt Versorgungslücke in Selmigerheide

Aufgrund der mehrmonatigen Verzögerungen beim Bau des Netto-Marktes – eigentlich sollte dieser im April fertig sein – musste Wilczek Immobilien seine internen Bauabläufe ändern und andere Projekte vorziehen. Daher werde man jetzt erst im Frühjahr 2019 an der Weetfelder Straße starten können, zunächst mit dem Mehrfamilienhaus, etwa drei Monate später dann auch mit den Mietreihenhäusern. 

Alle 37 Wohneinheiten werden nach Fertigstellung von Wilczek Immobilien verwaltet. Interessierte können sich bei dem Bockum-Höveler Unternehmen oder beim Amt für Wohnen und Soziales vormerken lassen. In dem Mehrfamilienhaus werde es, wie Mertin berichtete, einen großen Gemeinschaftsraum sowie niederschwellige Angebote für die Bewohner geben. „Das können zum Beispiel gemeinsame Ausflüge und auch Sprechstunden sein“, so Mertin. Die Wohnungen sind 50 beziehungsweise 63 Quadratemeter groß, haben alle einen Balkon und eignen sich für eine oder zwei Personen. 

Die beta Eigenheim GmbH will ebenfalls ab dem Frühjahr 2019 14 frei finanzierte Doppelhäuser am östlichen Rand des Baugebiets entwickeln. Drei sind bereits verkauft, für ein viertes gibt es eine Anfrage. 

Acht Grundstücke in dem Baugebiet hat sich die Stadt gesichert. Insgesamt wolle man, so Stadtsprecher Lukas Huster, ab dem Frühjahr 2019 sechs Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus im Innenbereich entwickeln. Als letzten Schritt wird dann wiederum der Erschließungsträger, die Firma Ten Brinke, den Endausbau vornehmen. Dazu müssen mindestens 80 Prozent der Grundstücke bebaut sein.

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