Moderner, größer und umweltfreundlicher

Netto an Kamener Straße wird Baustelle: Das alles ist geplant

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Martin Beckmöller (Gebietsleiter Expansion Netto, von links), Bezirksvorsteher Udo Schulte sowie Dr. Stephan Möllney und Dr. Gideon Möllney (Immobilienverwaltung) stellten die Pläne für den Netto an der Kamener Straße vor.

Wiescherhöfen – Moderner, größer und mit umweltfreundlicherer Technik sowie einer kundenfreundlicheren Warenaufbereitung wird sich der Netto-Discounter an der Kamener Straße 100 ab Ende 2019 präsentieren.

Los geht es mit den Umbaumaßnahmen bereits am Montag, 19. August – bei laufendem Betrieb. Ab Mitte Oktober wird die Filiale für weitere Bauarbeiten für etwa viereinhalb Wochen geschlossen. Die bis zu 15 Mitarbeiter können in dieser Zeit Urlaub nehmen oder sie werden für die Dauer der Schließung in anderen Märkten eingesetzt. Die Neueröffnung ist für Anfang Dezember geplant.

„Wir vergrößern die Verkaufsfläche von 700 auf 1000 Quadratmeter“, sagte Martin Beckmöller, Gebietsleiter Expansion bei Netto, bei der Vorstellung der Pläne. Das Plus an Fläche werde dadurch erreicht, dass die Fassade rund um den Eingang abgerissen und um einige Meter nach vorne versetzt werde. Der Eingang befindet sich bisher zum Parkplatz hin und wird auch dort bleiben. Die Stellplatzanzahl sinke dadurch aber von bisher 85 auf 70.

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Bäckerei wird neu vermietet

Den Plänen zufolge wird es zusätzlich zu den 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche auch neue Sozialräume mit Mitarbeitertoiletten sowie einen Pfandbereich geben. Neu errichtet wird zudem die externe Bäckerei, die zuletzt leer stand, die aber wieder vermietet werden soll. „Die Gespräche laufen“, teilte Beckmöller mit. Im Laden selbst wird es – wie bisher auch – einen integrierten Backshop von Netto geben.

Auch ansonsten wird sich beim Umbau viel tun: Neben einem neuen Fußboden soll das um 2006 herum gebaute Gebäude eine moderne LED-Beleuchtung erhalten. Um Heizkosten weiter zu senken, soll zudem die Wärmerückgewinnung genutzt werden. Eco-Tiefkühltruhen sollen darüber hinaus Energie einsparen.

 

Korridore im Markt werden breiter

Warum der Umbau überhaupt nötig wird? „Der Markt ist zu klein und nicht mehr zeitgemäß“, so Beckmöller. Für die Kunden positiv: Die Korridore zwischen den Warenregalen und Verkaufsbereichen werden breiter. Laut Beckmöller werde es künftig zwar nicht mehr Artikel im Wiescherhöfener Netto geben, diese würden aber kundenfreundlicher aufbereitet. Dementsprechend könne der Markt auch besser von Menschen mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen genutzt werden.

Hinsichtlich der Kosten des Umbaus sprach Eigentümer Dr. Stephan Möllney nur von einem siebenstelligen Betrag, eine konkrete Zahl nannte er nicht.

Neue Wohnflächen und eine Kreisverkehr

Möllney freut sich über die Modernisierungsmaßnahme auch aus einem anderen Grund. „Jetzt wird der Grundstein gelegt für die Urbanisierung“, sagte er mit Blick auf die Nachnutzung des angrenzenden Areals der alten Zeche Heinrich Robert.

Der bisherige Wall auf dem Parkplatz des Netto-Marktes wird demnächst entfernt und so ein Zugang zum dahinterliegenden Areal geschaffen. Neben einem weiteren Einzelhandelsgeschäft sind dort auch Wohnflächen geplant. Im Bereich vor Netto wird dann ein Kreisverkehr eingerichtet.

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