Neuer Pächter will schon bald eröffnen

So sanft wird das "Nanaimo" zum "Diner-Route 66"

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Deniz Cakar ist neuer Pächter des Westernsaloons an der Kamener Straße.

Pelkum – Im Februar 2015 eröffnete Gerd Willenberg mit dem Westernsaloon Nanaimo an der Kamener Straße 126 eine Gaststätte, die es in Hamm so zuvor noch nicht gegeben hat. Am 15. März öffnet mit Deniz Cakar ein erfahrener Gastronom erneut die Türen, der dort sein „Diner-Route 66“-Restaurant betreiben wird.

Cakar ist seit 19 Jahren in der Gastronomie tätig und war zuletzt Geschäftsführer des „Diner-Route-66“-Restaurants an der Richard-Wagner-Straße. „Als ich gelesen habe, dass gerade für dieses Lokal ein Pächter gesucht wird, dachte ich sofort: Das passt“, sagt der 39-jährige Cakar. Er nahm Kontakt auf und Willenberg schaute im Diner vorbei. „Die Speisekarte entspricht dem, was auch die bisherige Stammkundschaft mag“, ist sich Willenberg sicher. Beide Lokale seien im US-Stil gehalten, und gute Burger, Hot-Dogs, Salate und Schnitzel dürften auch den Western- und Country-Fans gefallen, sind sich die beiden sicher.

Der neue Betreiber will am ausgefallenen Interieur nichts ändern und natürlich wird er auch wieder die Kegelbahn im Haus betreiben. Doch am meisten ist er auf die Rückmeldungen seiner Gäste über das Essen gespannt, erklärt Cakar. Nicht nur die Salate seien stets frisch, besonderes Augenmerk legt der neue Pächter auf das Fleisch: „Hier gibt es keine Tiefkühl-Ware“, sagt Cakar. Mit besonderen Beilagen, etwa den Süßkartoffel-Pommes, dem amerikanischen Krautsalat Coleslaw und schon den selbstgemachten Hamburger-Brötchen will er besonderen Genuss offerieren.

Deniz Cakar will die alten Stammgäste begeistern und neue gewinnen.

Willenberg freut sich sehr auf die Neueröffnung, denn er weiß das ehemalige Nanaimo in guten Händen. Nach einer kurzen Episode mit einem ersten Pächter ist er nun sicher, den richtigen Weg zu beschreiten und ganz entspannt zwischen Deutschland und seinem Urlaubsort in Kanada pendeln zu können.

Cakar freut sich ebenfalls schon, arbeitet die Mitarbeiterinnen ein und sorgt dafür, dass der Saloon den letzten Schliff erhält. Inzwischen finden 70 Gäste Platz im Restaurant, und wer keinen Platz findet, kann die Speisen auch mitnehmen. Wenn sich am 15. März ab 15 Uhr die Türen öffnen, möchte er die alten Stammgäste begeistern und neue gewinnen. Wenn das Geschäft angelaufen ist, könnte er sich wieder Aktionen wie kleine Konzerte oder ein Ochs-am-Spieß-Grillen vorstellen.

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