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Klettern, chillen und Fitness: Schulzenpark soll attraktiver werden

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Von: Stefan Gehre

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Info-Rundgang: Zahlreiche Bürger informierten sich über die Weiterentwicklung des Schulzenparks.
Info-Rundgang: Zahlreiche Bürger informierten sich über die Weiterentwicklung des Schulzenparks. © © Andreas Rother

Der Stadtteilpark Schulze-Pelkum soll attraktiver werden. In der Bürgerhalle Pelkum wurde jetzt vorgestellt was geplant ist. Freuen können sich alle Altersgruppen.

Pelkum – Mitarbeiter des Landschaftsarchitekturbüros „Planergruppe Oberhausen“ stellten die Planungen zur Weiterentwicklung des Stadtteilparks Schulze-Pelkum vor. Mit ihren Anregungen und Ideen eingebracht hatten sich im Mai auch einige Bürger – Ideen, die in dem Plan teilweise berücksichtigt wurden. Bevor an drei Tischen über das Vorhaben diskutiert wurde, stellte Bianca Porath von der Planergruppe die einzelnen Punkte daraus vor. „Wir wollen den Park aus dem Bestand heraus entwickeln.“

Skaterplatz: Er könnte, so die Idee, optimiert und um ein Angebot für Kinder sowie um Sitzmöglichkeiten erweitert werden. Obstbaumwiese: Sie soll erhalten und der vorhandene Trampelpfad durch Trittplatten ersetzt werden. Bolzplatz: Hier ist es der Wunsch vieler Nutzer, dass der Platz wetterfest – spricht befestigt – wird. Auch das wurde von den Planern berücksichtigt.

Schulzenpark: Mikado-Stangen fürs Klettervergnügen

Spielplatz: Die bestehenden Angebote sollen ergänzt werden, unter anderem um eine Vogelnestschaukel und große Mikado-Stangen zum Klettern. Außerdem sollen Weiden-Tipis sowie kleine Hügel mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten – darunter eine Schrägrampe – und einer Rutsche angelegt werden. Eingänge: Sie sollen deutlich hervorgehoben werden. Für die Eingänge West und Ost schwebt den Planern in Anlehnung an das Bergbau-Kunstwerk vorm Amtshaus jeweils eine Dibondplatte mit dem Schriftzug „Schulzenpark“ vor. Insgesamt müssten beide Eingänge attraktiver gestaltet werden, so Porath. Daher soll auch das Dixi-Klo am Szene-Treff versetzt und direkt am Pavillon aufgestellt werden.

Streetballfeld: Hier schweben den Planern ebenfalls eine Befestigung und weitere Angebote wie Outdoor-Fitnessgeräte, eine Boulebahn sowie ein Bereich für Yoga und Gymnastik vor. Picknickplatz: Neu gestaltet werden soll der Bereich östlich des Spielplatzes. Wunsch vieler Bürger ist es, im Schulzenpark eine Möglichkeit zum Picknicken zu schaffen. Der Bereich soll so angelegt werden, dass er auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.

Schulzenpark: Szene-Treff soll bleiben

Szene-Treff: Er soll bleiben. Die Planer regen eine Befestigung mit Rasengittersteinen und die Verlegung des Dixi-Klos an: Teich:Hier schlagen die Planer vor, den vorhandenen Zaun durch Sandsteinblöcke zu ersetzen. Sitzen: Auch an die älteren Nutzer wurde gedacht. So soll das Angebot an Sitzbänken entlang des Rundwegs sowie in den Bereichen mit Aufenthaltsqualität erhöht werden. Grünbereiche: An verschieden Stellen sollen im Stadtteilpark Blumenbeete angelegt werden.

Weitere Ideen: An den Tischen konnten die Bürger gegenüber den Planern weitere Ideen zur Gestaltung des Stadtteilparks äußern. Sie werden geprüft und gegebenenfalls in den endgültigen Plan eingearbeitet. Vorgeschlagen wurden unter anderem ein Wasserspielplatz, ein Barfußpfad, ein Kneippbecken, ein Unterstand und eine Graffitiwand im Bereich der Skateranlage, ein Kräuterbeet, ein Zugang von Norden her, weitere Bänke, Fahrradständer und eine Solarstation für E-Bikes, die Nutzung des Regenwassers vom Dach der benachbarten Firma, ein zentraler Hinweis auf die historische Hofstelle, eine Fläche für Großschach beziehungsweise Schachbretter auf den Tischen, ein Automat mit Beuteln für Hundekot sowie eine ergänzende Beleuchtung. Bei der Betreuung/Nutzung der Obstbaumwiese sei eine Kooperation mit Kitas denkbar.

Die Stadt hofft auf Städtebaufördermittel. Der Antrag hierzu wurden gestellt, über die Vergabe entscheidet das Land im Frühjahr 2023. Ein Baubeginn Ende 2023/Anfang 2024 wäre möglich

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