Hölzkener ärgern sich über Schlaglöcher und Senken auf  Straßen und Wegen

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Zahlreiche Baustellen, schlechte Straßen und Radwege, wie hier an der Günterstraße, ärgern die Bewohner des Hölzkens.

Lohauserholz -  Im Hölzken hakt es offenbar an allen Ecken und Enden. Im Mittelpunkt der Kritik stehen dabei die Baustellen auf der Stadionstraße und der Östingstraße, der Zustand des Geh- und Radwegs an der Günterstraße sowie die Beschaffenheit des Holtenecks.

Die Baustelle auf der Stadionstraße/Ecke Am Gallberg wurde am 19. März eingerichtet. „Leider kann man dort nur wenig Weiterkommen feststellen. Die Baustelle ist die meiste Zeit unbesetzt“, schreibt Leser Thorsten Sahliger. Zwischenzeitlich seien dort sogar alle Baugeräte verschwunden. Das konnten die Stadtwerke so nicht bestätigen. Allerdings komme es vor, dass punktuell nur an einem Haus gearbeitet werde, so Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm. Aktuell werden dort die Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Strom erneuert. „Die Baustelle wird über die Sommerferien hinaus bleiben.“ 

Ein Zeitproblem hat Rolf-Dieter Karalus auch auf der Östingstraße – hier wird seit Mitte 2016 gearbeitet – ausgemacht. Der Ausbau der Straße gehe sehr schleppend voran, sagte er. Dem widersprach Stadtsprecher Lukas Huster. „Der Schein trügt, die Arbeiten hier laufen ganz normal“, so Huster. Sie werden sich noch bis zum ersten Quartal 2019 hinziehen. 

Viel Kritik muss die Stadt derzeit auch für den Geh- und Radweg unter den sieben Brücken an der Günterstraße einstecken. Bereits vor mehr als einem Jahr hatte die SPD-Bezirksfraktion auf Risse in Mauerwerk und Senken im Geh- und Radweg hingewiesen. Mittlerweile hat die Bahn sogenannte Vorsatzschalen vor die Risse gesetzt, wodurch verhindert wird, dass Wasser aus dem Bahndamm auf den Gehweg spritzt und diesen überflutet. Die Senken sind aber weiterhin vorhanden – sehr zum Ärger von Karalus. 

Vor etwa vier Wochen habe man ihm im Tiefbauamt erklärt, dass der Gehweg neu gepflastert werde – und zwar kurzfristig. „Bis heute ist nichts passiert. Es ist einfach nicht zu glauben, wie die Stadt Hamm mit solchen Dingen umgeht.“ Bis zur tatsächlichen Beseitigung der Schäden wird es auch noch einige Zeit dauern. 

Stadtsprecher Lukas Huster kündigte Arbeiten entlang der Günterstraße für die Herbstferien an. Diese und ähnliche Maßnahmen habe der Haupt- und Finanzausschuss im Mai beschlossen. Sie müssten aber noch ausgeschrieben werden. Eine Umsetzung während der Sommerferien wäre zwar wünschenswert, aufgrund des engen Zeitraums aber nicht möglich gewesen. 

In einem „schlechten Zustand“ befindet sich auch das Holteneck. „Die Ränder der kleinen Straße weisen tiefe Löcher auf“, so Karalus. Das habe er im März auch bei einem Gespräch im OB-Büro bemängelt. „Mir wurde erklärt, dass diese Straße immer begutachtet würde und von daher sei nichts zu veranlassen. Auch das ist eine total falsche Auskunft“, ärgert sich der Hölzkener. Immerhin: Ganz ohne Wirkungen scheint sein Einwand nicht gewesen zu sein. Was eine Instandsetzung betrifft, so hat die Verwaltung das Holteneck zumindest auf dem Schirm. Wie Huster sagte, wolle man die Maßnahme für den Doppelhaushalt 19/20 anmelden. Entscheiden müsse aber die Politik.

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