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Stadt und Deutsche Bahn arbeiten weiter an Vereinbarung zur BÜ-Beseitigung

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Von: Stefan Gehre

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Bahnübergänge Selmigerheide Wiescherhöfener Straße Friedwart
Friedwart muss warten: Die höhengleichen Bahnübergänge in der Selmigerheide und in Weetfeld sollen losgelöst von der B63n beseitigt werden. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Bei den vom Dauer-Stau geplagten Anwohnern wächst die Sorge, dass sich die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge im Bereich Weetfeld/Selmigerheide weiter verzögern könnte. Grund ist die Ankündigung der Stadt, dass die eng mit dem Projekt verknüpfte B 63n nicht vor Ende des nächsten Jahrzehnts fertig wird

Selmigerheide – Doch Stadtsprecher Lukas Huster gab Entwarnung und stellte auf Anfrage klar, dass die Bahnübergangsbeseitigung vorgezogen werden kann – vorausgesetzt, die Deutsche Bahn spielt mit. „Die Bahnübergangsbeseitigung in der Selmigerheide ist durch den aktualisierten Zeitplan für die B 63n nicht betroffen. Wir stehen aktuell weiterhin mit der Bahn im Austausch, um die gemeinsame Planungsvereinbarung abschließen zu können.“

Doch letztere ist genau der Knackpunkt. Ohne diese Vereinbarung rückt das Projekt in weite Ferne. Stand jetzt soll sie Mitte 2022 vorliegen. Von der ursprünglichen Hoffnung, die acht höhengleichen Bahnübergänge Mitte dieses Jahrzehnts beseitigen zu können, haben die Beteiligten mittlerweile Abstand genommen. Geplant sind ein Tunnel (Provinzialstraße), eine Fußgängerbrücke (Friedhofsweg) sowie eine Überführung in Höhe der Wilhelm-Lange-Straße.

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