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St.-Paulus-Kirche im Hölzken wird abgerissen

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Von: Stefan Gehre

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Ein Bagger macht sich seit Donnerstag an der St.-Paulus-Kirche in Lohauserholz zu schaffen. © Szkudlarek Robert

Lohauserholz - Ende einer Ära: Ein Abbruchunternehmen hat damit beginnen, die St.-Paulus-Kirche und das Abbé-Stock-Haus abzutragen.

An ihrer Stelle sollen im kommenden Jahr 18 Seniorenwohnungen für Paare und Singles mit einem großen Gemeinschaftsraum sowie fünf Reihenhäuser für junge Familien entstehen, allesamt öffentlich gefördert. „Das bedeutet, dass der Mietpreis bei 5,25 Euro pro Quadratmeter liegen wird“, sagte Architekt Viktor Nachtigall, der die Pläne für die Neubebauung des Geländes an der Peterstraße/Ecke Günterstraße entworfen hat. Investor ist Patrick Eckardt. Nachtigall geht von „gut einem Jahr Bauzeit aus“. Demnach dürften die Wohnungen und Häuser Anfang 2019 bezogen werden können. Einziehen können dort aber nur Menschen, die einen Wohnberechtigungsschein haben. Die Vergabe erfolgt über das Wohnungsförderungsamt. 

Viele Hölzkener hatten im Vorfeld bedauert, dass Kirche und Pfarrheim abgetragen werden, waren sie doch zwei Gebäude, in denen „viele persönliche Erinnerungen steckten“. Aufgrund zurückgehender Gemeindemitgliederzahlen und des Rückgangs an Priestern hatte sich die Gemeinde St. Liborius seinerzeit dazu entschieden, die Kirche zu schließen. Nachtigall zeigte Verständnis für die Menschen, die den Gebäuden nachtrauern. Allerdings werde es an dieser Stelle auch etwas Neues geben. Was die Menschen vor Ort besonders freut: Mit dem Gemeinschaftsraum bekommen sie einen Ort, an dem sich – neben den Bewohnern – auch Gemeindegruppen, Verbände oder Vereine treffen können.

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