Vorwürfe von AfD und CDU

Hammer Parteien liefern sich Zoff um Wahlplakate

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Hamm – Der Europawahlkampf hat in Hamm mit einer Reihe von Sachbeschädigungen begonnen. Vor allem die CDU und die AfD beharken sich derzeit öffentlich.

Leidtragende ist zunächst einmal die Alternative für Deutschland (AfD), die 15 beschädigte Plakate und ein zerkratztes Auto beklagt. Aber auch die CDU meldet Verluste. Beide Parteien weisen sich in sozialen Netzwerken gegenseitig die Schuld zu.

Der Polizei sind mittlerweile vier Vorfälle bekannt:

Am Höveler Markt sind zwischen Donnerstag und Samstag 15 AfD-Plakate heruntergerissen, zerstört und teilweise gestohlen worden; der Sachschaden beträgt rund 500 Euro.

Teurer ist mit 900 Euro der Schaden am Auto eines AfD-Vorstandsmitgliedes, das am Osterwochenende an der Pelkumer Heinz-Bülling-Straße zerkratzt wurde. Unbekannte ritzten ein Hakenkreuz auf die hintere Beifahrertür. Bereits zwischen dem 21. und 23. März habe sich an gleicher Stelle eine ähnliche Tat ereignet.

Situation auf der Radbodstraße am Mittwochabend vor Ostern.

Die CDU schließlich zeigte eine Plakatzerstörung an der Radbodstraße  an: Am Mittwochabend hätten Zeugen zwei Männer beobachtet, die dort ein CDU-Plakat heruntergerissen und ein AfD-Plakat aufgehängt hätten. Das Vorgehen der AfD sei „dreist“, man werde einen Strafantrag wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt stellen. Die Polizei bestätigte den Eingang der Anzeige.

Die AfD zeigte sich bei Facebook empört und sprach von einer Diffamierungskampagne und kündigte rechtliche Schritte an. Man habe lediglich ein eigenes Plakat über ein bereits beschädigtes CDU-Plakat gehängt.

Die Polizei bittet in allen Fällen um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02381/916-0.

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