Interview zur Parkplatzsituation am Maxipark

Parkchaos am Maxipark: "Es besteht Handlungsbedarf"

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Luftbild vom Maximilianpark

Hamm - Das gute Wetter am Sonntag, 6. Mai,  lockte wieder viele Besucher in den Maxipark. Dass gleichzeitig auch noch die Veranstaltung „Musik im Park“ stattfand, führte zu einem Parkchaos am und um den Maxipark.

Im Gespräch mit WA-Mitarbeiterin Hannah Decke sagt Jörg Rogalla, Geschäftsführer des Parks, er wünsche sich, dass mehr Besucher mit dem Fahrrad oder Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kämen.

Wie ist es am Sonntag zu dem Parkplatz-Engpass gekommen?

Jörg Rogalla: Am Sonntag war eine Ausnahmesituation durch das super Wetter und die Veranstaltung der Musikschule. In den vergangenen Jahren haben wir durch vermehrt gutes Wetter und Investitionen, die wir getätigt haben, einen Besucherzuschuss gehabt. Die Besucherzahl ist an sich gar nicht so viel mehr geworden, aber durch die beispielsweise erhöhte Qualität der Spielplätze bleiben die Besucher einfach länger. Es besteht also keine große Fluktuation. 

Maxipark-Geschäftsführer Jörg Rogalla. 

Dazu müssen wir leider auch zur Kenntnis nehmen, dass die Autos immer größer werden. Das kommt der Parkplatzsituation nicht zugute. Natürlich würden wir uns wünschen, dass die Besucher, die hier aus der näheren Umgebung kommen, das Fahrrad oder den ÖPNV nutzen. Das wird schwieriger, je weiter der Weg des Besuchers ist. 

2000 Schüler bei "Musik im Park"

Wie viele Parkplätze haben Sie? Wie viele bräuchten Sie? 

Rogalla: Die Kapazität ist an solchen Tagen schon sehr knapp. Wenn das Wetter schlechter gewesen wäre und es nicht zur Doppelung mit der Veranstaltung gekommen wäre, hätten wir genug Parkplätze gehabt. 

Mit den Parkplätzen an der Westpressarena und dem Einkaufszentrum haben wir geschätzt rund 1350 bis 1400 Parkplätze. Ich würde schon sagen, dass wir mehr bräuchten. Eine genaue Zahl kann ich Ihnen nicht nennen. Die Parkplatzsituation ist an Tagen wie Sonntag schon nicht ausreichend. Da besteht Handlungsbedarf. 

Sind denn mehr Parkplätze in Planung? 

Rogalla: Das wird durchaus schon in der Politik und Verwaltung diskutiert. Die Ausweitung der Parkplatzsituation ist ein Teil des Rahmenplans Werries. Da gibt es Szenarien, die ein stückweit die Dringlichkeit an dieser Stelle zeigen. Der Maxipark wird auch in Zukunft ein beliebtes Besucherziel bleiben. 

Wir arbeiten an Lösungen, aber das braucht seine Zeit. Vielleicht wäre eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken bezüglich eines Shuttle-Service bei gewissen Veranstaltungen möglich.

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