Parkende Autos als Gefahr: Stadt will tätig werden

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Die Stadt Hamm will die Gefahr durch parkende Autos stärker in den Blick nehmen.

Hamm - Man wolle das Thema in der Verkehrssicherheitsinitiative gemeinsam mit der Polizei besprechen, sagte ein Stadtsprecher. Eine jüngst vorgestellte Studie der Unfallforscher der Versicherungen hatte einen deutlichen Zusammenhang zwischen Verkehrsunfällen und geparkten Autos festgestellt.

Bei fast jedem fünften Unfall, bei dem Fußgänger oder Radfahrer verletzt werden, spielt demnach ein am Straßenrand abgestelltes Auto eine Rolle. Dabei geht es um „Dooring“-Unfälle, bei denen Radfahrer mit plötzlich geöffneten Autotüren kollidieren, aber auch um Sichtbehinderungen durch abgestellte Kraftfahrzeuge.

Häufige Unfälle sollen Konsequenzen haben

Die Forscher fordern, das Parken am Straßenrand an Hauptstraßen 20 Meter vor und 15 Meter hinter Knotenpunkten und Querungen zu verbieten. In Nebenstraßen sollen die Abstände 10 und 5 Meter betragen. Angaben zum Unfallgeschehen in Hamm lägen der Stadt nicht vor, sagte der Sprecher. Den Zusammenhang, den die Studie aufzeigt, habe man angenommen, er sei offenbar stärker als vermutet.

Immer wieder kommen Radfahrer durch aufgerissene Autotüren zu schaden.Ein 25-Jähriger wurde beispielsweise bei einem Unfall Anfang des Jahres verletzt. Immer wieder rät die Polizei den Holländischen Griff beim Aussteigen aus dem Auto zu nutzen, um Fuß- und Radfahrer besser zu sehen.

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