Aufgabenflut für KOD

Corona zwingt Ordnungsdienst in Hamm zu Schwerstarbeit

Kommunaler Ordnungsdienst KOD in der Stadt Hamm Symbolbild
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Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kontrollieren in Hamm die Einhaltung der Corona-Regeln.

Seit Corona ist für den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) nichts mehr wie zuvor, und seit Hamm zu den bundesweiten Hotspots gehört noch weniger.

Hamm – Verordnungen und Verfügungen sind ergangen, in Hamm aufgrund der aktuellen Situation noch schärfer als anderswo. Dafür, dass sie eingehalten werden, ist in erster Linie der KOD zuständig. Doch was steht an Ressourcen zur Verfügung? Nicht viel.

15 volle Stellen „auf der Straße“ kann der KOD aufbieten um folgendes zu leisten:

  • verschärfte Kontrollen von privaten Feiern; Ziel: ein- bis zweimal pro Termin
  • Kontrolle aller Anlässe über 100 Personen und kleinerer Veranstaltungen in Stichproben
  • Kontrolle aller Anlässe über 100 Personen und kleinerer Veranstaltungen in Stichproben
  • Kontrolle an Bushaltestellen vor weiterführenden Schulen auf maximal fünf Personen pro Gruppe
  • normaler Streifendienst, auch unter besonderer Berücksichtigung der Maskenpflicht
  • Kontrollen in Gastronomie und Handel
  • besondere Einsätze, zum Beispiel Masken-Kontrolltag im Bahnhof
  • Tagesgeschäft (ruhender Verkehr, et cetera)

Verstärkt werden um zehn bis zwölf Stellen soll der KOD im kommenden Jahr. Die Entscheidung dafür stammt noch aus der Zeit vor der Pandemie. Gebrauchen könnte der Ordnungsdienst die Kräfte schon jetzt. „Hier wird „Schwerstarbeit geleistet“, kommentiert ein Stadtsprecher die Situation.

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