„Hamm erFahren“

Gute Nachricht: Oldtimerrallye in Hamm findet auf jeden Fall statt

Spendenübergabe am Fiat 124 Rally Abarth am Hospiz Hamm
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Auch wenn die Oldtimerrallye „Hamm erFahren“ im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte, sollte das Hospiz „Am Roten Läppchen“, dem der Erlös zukommt, nicht darunter leiden. Das haben sich zumindest die Teams Grote, Henkelmann, Honermeyer, Laube, Ostermann und J. Wilke – allesamt Mitglieder des Rotary Clubs Hamm – gesagt und beschlossen, auf die Erstattung des Nenngeldes zu verzichten. Aufgerundet wurde der Betrag vom Rotary Club Hamm, dessen Präsident Bernd Honermeyer (rechts) 1000 Euro an Paul Blätgen (links) vom Hospiz überreicht hat. Zusammen mit Klaus Ernst vom Stadtmarketing stellten sie außerdem die Rallye-Pläne dieses Jahres vor.

Hamm – Gute Nachricht für alle Oldtimerfreunde – sowohl für Besitzer historischer Fahrzeuge als auch Menschen, die sie einfach nur gerne sehen: Die Oldtimerrallye „Hamm erFahren“ findet am Sonntag, 29. August, definitiv statt.

Im vergangenen Jahr war sie noch Corona-bedingt ausgefallen – ein herber Verlust auch für das Christliche Hospiz „Am Roten Läppchen“, dem der Erlös zugute kommt. Die Organisatoren haben gelernt, mit der Pandemie umzugehen. „Wir haben angefangen zu planen – einfach so, als ob alles normal wäre“, sagt Paul Blätgen vom Vorstand des Hospiz-Fördervereins: „Aber wir planen auch mit einer zweiten Version.“

Zu letzterer gehört, dass es statt einer Frühstücks-Bewirtung für die Rallye-Teilnehmer ein „Frühstück to go“ geben könnte, und auch für das Mittagessen werde eine Alternative angedacht, bei der das Essen im Falle eines Falles Corona-konform ausgegeben werden kann. Die Tour selbst kann ohne Einschränkung absolviert werden, weil der „Veranstaltungsraum“ das Auto ist. „Und da sitzen in der Regel nur zwei Personen zusammen, die sich entweder gut kennen oder aus einer Familie stammen“, sagt Marion Kleditzsch vom Hospiz. Auch die Wertungsprüfungen zwischendurch könnten Corona-konform durchgeführt werden.

Mittagsrast auf Haus Opherdicke

Nun ist es nicht so, dass einfach die Rallyestrecke vom vergangenen Jahr übernommen werden kann, denn: Die Organisatoren hatten bereits frühzeitig vereinbart, dass die Mittagsrast am Wasserschloss Opherdicke in Holzwickede stattfinden kann. Darum trifft sich das knapp zehnköpfige Vorbereitungs-Komitee in zwei- bis dreiwöchigen Abständen per Online-Videokonferenz, um auch an der Strecke zu tüfteln. Start und Ziel bleiben am Kurhaus, wo eine Zuschauer-Begrenzung möglich wäre. Im Falle bestehender Corona-Schutzmaßnahmen könnte der Zieleinlauf online dokumentiert werden. Die Teilnehmer würden dann ohne Abschlussfest nach Hause fahren und ihre Ergebnisse dort erfahren.

Nennungen ab 11. April

„Wir müssen situativ entscheiden, in welcher Variante wir die Rallye durchführen werden“, sagt Stadtmarketing-Chef Klaus Ernst. Er ist jedenfalls froh, dass eine der größten Veranstaltungen in Hamm stattfinden wird – selbst, wenn die Zuschauer auf Abstand gehalten werden müssten. Anmeldungen sind zurzeit noch nicht möglich. Klaus Ernst hofft aktuell noch, dass am 11. April der „Mobilitätstag“ in der Innenstadt, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag, durchgeführt werden kann. Am „Mobilitätstag“ kamen in der Vergangenheit potenzielle Rallye-Teilnehmer mit ihren Oldtimern in die Stadt, um sich direkt anzumelden. Sollte das diesmal nicht möglich sein, wird es ab 11. April ein digitales Anmeldeverfahren geben.

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