Hunsteger rückt an die Spitze des NRW-Städtetags

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Thomas Hunsteger-Petermann

Hamm - Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) soll neuer Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen werden.

Der 64-Jährige wird für die Mitgliederversammlung des kommunalen Spitzenverbandes, die am morgigen Mittwoch in Bielefeld tagt, als Kandidat vorgeschlagen. Bislang ist Hunsteger stellvertretender Vorsitzender.

Der Chefposten wäre nicht neu für den Hammer. Hunsteger amtierte bereits von November 2015 bis April 2016 als Vorsitzender des NRW-Städtetages. Er löste damals den als Oberbürgermeister von Wuppertal abgewählten Peter Jung ab. Im April 2016 wechselte der Vorsitz turnusmäßig an einen SPD-Politiker.

„Wohl der Städte über allem“

„Gerade in diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, dass die Städte zusammenhalten und mit einer Stimme sprechen – und zwar unabhängig von der politischen Farbe, so wie das im Städtetag Tradition hat. Für uns als Kommunalpolitiker muss das Wohl unserer Städte über allem stehen“, hatte Hunsteger-Petermann damals im Hinblick auf die neue Aufgabe erklärt. Bund und Land sehe er als Partner der Kommunen – nicht als Gegenspieler.

Der Christdemokrat, der seit 1999 an der Spitze der Stadt Hamm steht, soll morgen die Nachfolge des Bielefelder Oberbürgermeisters Pit Clausen (SPD) antreten. Hunsteger war in den vergangenen beiden Jahren dessen Stellvertreter. Seit 2002 ist der Hammer OB Mitglied im Vorstand des NRW-Städtetages.

CDU und SPD wechseln sich ab

Nach einer Vereinbarung innerhalb des Städtetages wechseln sich CDU und SPD beim Vorschlagsrecht für das Amt des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden ab. Darin kommt die Überparteilichkeit des kommunalen Spitzenverbandes zum Ausdruck. Sie soll dazu beitragen, die Position der Städte zu stärken und sie einheitlich gegenüber Landesregierung und Landtag zu vertreten. Die Mitgliederversammlung wählt die ehrenamtliche Städtetagsspitze für zwei Jahre.

Im Städtetag NRW haben sich 40 kreisfreie und kreisangehörige Städte aus Nordrhein-Westfalen mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes.

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