Eichenprozessionsspinner nervt

Oha: Noch mehr Giftraupen in Hamm als im Vorjahr

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Nur ein Beispiel von vielen in Hamm: Auf dem Friedhof Birkenallee warnt von Band vor dem Eichenprozessionsspinner.

Der Eichenprozessionsspinner scheint in Hamm zu einer dauerhaften Sommer-Plage zu werden.

Hamm – Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass in diesem Jahr noch einmal deutlich mehr Bäume von der Giftraupe befallen werden als im bisherigen Rekordsommer 2019. 650 Befälle wurden da in Hamm bekannt, jetzt sind es bereits 300 bis 400, wie Stadtsprecher Lukas Huster auf WA-Anfrage erklärte. „Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage noch einmal verschlimmern wird. Wir sind aktuell beim Eineinhalbfachen des Vorjahres angelangt“, sagte Huster.

Drei Fachfirmen hat die Verwaltung an der Hand, um die Nester auf ihren öffentlichen Flächen entfernen zu lassen. Innerhalb von drei Tagen soll dies an neuralgischen Punkten wie Spielplätzen oder Schulen geschehen, alle anderen Befälle sollen innerhalb von zehn Tagen entfernt sein. „Die Kollegen kommen kaum hinterher“, sagt Huster.

Befallene Bäume bei Hotline melden

Anfang Mai wurde unter der Telefonnummer 02381/17-7272 eine Hotline eingerichtet. Hier können befallene Bäume gemeldet werden und sich Privathaushalte über Stellen in ihren Gärten beraten lassen. Die Entsorgung auf privatem Grund bleibt aber Sache des Eigentümers und muss auch von diesem bezahlt werden.

Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Außerhalb der Zeiten können Funde auch per Mail an ordnungsamt@stadt.hamm.de gemeldet werden. Mehrfachanrufe seien angesichts des Arbeitsdrucks hinderlich, hieß es weiter aus dem Rathaus. Meldungen per Mail werde mit derselben Intensität nachgegangen wie solchen, die per Anruf erfolgen.

Auch in Drensteinfurt hat sich der Eichenprozessionsspinner an vielen Stellen im Stadtgebiet ausgebreitet - und wie! Wir haben ein ziemlich aussagestarkes Foto online...

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