(Immer noch) Keine Route für Radschnellweg in Hamm

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Der Radschnellweg in Hamm lässt auf sich warten - weil nicht bekannt ist, wo der Anschluss zum Kreis Unna sein wird.

Beim Radschnellweg Ruhr geht es nicht so recht voran. Zwar wurde vor wenigen Tagen in Essen eine neue Brücke für den „RS1“ eingeweiht, in weiten Teilen der Strecke zwischen Duisburg und Hamm tut sich aber nichts. In Hamm warten die Planer ab, was im benachbarten Kreis Unna passiert.

Hamm - Die Stadt plant den Abschnitt auf ihrem Stadtgebiet im Auftrag des Landesbetriebs Straßen.NRW. Fest steht aus Sicht der örtlichen Planer bisher aber nur, dass der Radweg zwischen Nordherringen und der Innenstadt über den Mitteldamm zwischen Lippe und Datteln-Hamm-Kanal verlaufen soll. Der Damm war zuletzt neu vermessen worden, um festzustellen, ob die erforderliche Fahrbahnbreite von vier Metern realisierbar ist. Hier könnte 2024/25 gebaut werden, sagte Stadtsprecher Lukas Huster – wenn Straßen.NRW so entscheide und keine aufwendige Planfeststellung erforderlich ist.

Planung im Kreis Unna noch im Vagen

Doch was passiert zwischen Herringen und der Stadtgrenze? Nach wie vor unbekannt ist, wo der RS1 das Hammer Stadtgebiet überhaupt erreicht. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung soll im Kreis Unna klären, ob die geplante Variante über eine alte Bahntrasse in Bergkamen realisierbar ist.

Bis die Frage im Nachbarkreis geklärt ist, bleiben auch die Hammer Verantwortlichen im Unklaren über eine mögliche Streckenführung in Hamm. Die Entscheidung, welchen Verlauf dieser Abschnitt nehmen soll, so betont Huster, liege auch hier beim Landesbetrieb Straßen NRW.

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