Umbau im "Tal der 1000 Wasser"

Noch ein Elefant für den Maxipark: Ab Ostern gibt's einen neuen Wasserspielplatz

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Stellten die Bilanz für 2019 und die Pläne für die Zukunft vor: Manfred Lindemann (von links), Jörg Rogalla, Klaus Schulze, Monika Simshäuser und Björn Pförtzsch.

Der Maxipark erhält einen neuen Spielplatz: die Tropeninsel im „Tal der 1.000 Wasser“. Im Zentrum steht - was sonst! - ein Elefant. Der Park soll mit Hilfe des Spielplatzes attraktiv bleiben. Die Besucherzahl ging 2019 wetterbedingt zurück.

Hamm - Die neue Tropeninsel im „Tal der 1 000 Wasser“ entsteht dort, wo die Kinder zuletzt an in die Jahre gekommenen „Matschtischen“ spielen konnten. Diese werden verschwinden, heißt es von den Verantwortlichen.

Mit dem Bau des neuen Spielplatzes wurde bereits begonnen. Ostern soll er fertig sein. Der Entwurf kommt von Klaus Schulze, Landschaftsarchitekt aus Soest. Er ist im Maxipark kein Unbekannter, hat dort bereits das „Tal der 1000 Wasser“ (2006), die „Alte Mine“ (2009) und das Fontänenfeld mit Krake (2014) entworfen. Auch für die neue Tropeninsel soll Wasser das bestimmende Element sein.

Schulze hat einen ringförmigen „Wadi“ entworfen, einen Flusslauf, der nur sporadisch Wasser führt. Wie nass es dort werde, hänge von den spielenden Kindern ab, sagt der Architekt. Es werde viele Möglichkeiten geben, den Graben mit Wasser zu füllen und es wieder abzulassen.

Auf der Insel selbst solle ein zweieinhalb Meter hoher und sechs Meter langer Elefant zum Spiel einladen. Dem Tier gegenüber könnten Kinder auf einem Maharadscha-Thron Platz nehmen und den Elefanten mit Wasser bespritzen. Umgekehrt, so Schulze, funktioniere das auch. Über dem Thron simulierten quer gespannte blaue Segel einen Maharadscha-Palast. Die Insel sei über Stege erreichbar und auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Schattenspender, Spielbereiche und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Erwachsenen seien die Vorgaben für den neuen Spielbereich gewesen, sagt Maxipark-Geschäftsführer Rogalla. Der Park investiere dafür 370.000 Euro.

Besucherzahl sank deutlich

Im Rekordjahr 2018 hatten rund 470.000 Menschen den Park besucht, hieß es bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Mittwoch. 2019 dürften es gut 50.000 weniger sein. Geschäftsführer Jörg Rogalla zeigte sich trotzdem zufrieden. Er erklärte den Besucherrückgang mit dem Wetter. 2018 habe es nur ein richtig schlechtes Wochenende gegeben, in diesem Jahr seien es gleich sieben gewesen.

Flutlicht-Joggen im Winter kostet nur einen Euro

Das Jahresergebnis stehe noch nicht fest, so Rogalla, werde im Gegensatz zu den Vorjahren aber negativ ausfallen. Die Eintrittspreise sollen 2020 konstant bleiben. Um den Maxipark attraktiv zu halten, werde weiter investiert, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Lindemann.

Aktuell gibt es Jahreskarten für den Maxipark günstiger

Möglich sind die konstanten Eintrittspreise auch, weil der Maxipark Zuschüsse erhält: etwa von der Stadt Hamm und dem Regionalverband Ruhr. Der Verband bekenne sich zum Maxipark, sagte Monika Simshäuser, ebenfalls Mitglied im Maxipark-Aufsichtsrat. 

Das ist 2020 noch geplant

Im kommenden Jahr soll es im Maxipark mehrere Ausstellungen geben:

  • 1. März bis 19. April: Dr. Olaf Niepagenkemper (Naturfotografie aus Nordrhein-Westfalen, im Glaselefanten)
  • 21. März bis 1. November: Lego (in der Elektrozentrale, Eintritt 2,50 Euro)
  • 25. April bis 21. Juni: Roger Löcherbach (Skulpturen)
  • 10. Mai bis 1. November: Hans Blossey (Luftbilder aus Hamm, im gesamten Park)
  • 28. Juni bis 23. August: Ines Klich (abstrakte Malerei)

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