Ben Böhm übernimmt Lokal von Karsten Plass

Neues von der Hammer Meile: „King‘s Pub“ geht, Partykneipe „Ulrikeee" kommt

Trotz Corona-Pandemie eröffnet in Hamm mit Ulrikeee ein neues Format.
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Trotz Corona-Pandemie eröffnet im November anstelle des bisherigen „King’s Pub“ mit „Ulrikeee – die Partykneipe“ ein neues Format.

In die Südstraßen-Gastronomie kommt Bewegung: Trotz Corona-Pandemie eröffnet anstelle des bisherigen „King’s Pub“ mit „Ulrikeee – die Partykneipe“ eine neues Format. Betreiber ist Ben Böhm, auch bekannt als Travestiekünstler „Lady Sarafina“.

Hamm - In die Südstraßen-Gastronomie kommt Bewegung: Trotz Corona-Pandemie eröffnet im November anstelle des bisherigen „King’s Pub“ mit „Ulrikeee – die Partykneipe“ ein neues Format. Betreiber wird Ben Böhm sein. Böhm ist auch bekannt als Travestiekünstler „Lady Sarafina“ und Inhaber von „Sarafina’s Bar“ an der Werler Straße. Beide Konzepte werden laut Böhm allerdings nichts miteinander zu tun haben.

„In Hamm gibt es keinen Ort, wo die Altersgruppe Ü30 ordentlich feiern kann“, sagt Böhm. Den will er nun anbieten. „Menschen über 30 feiern anders, gemütlicher und ohne schnelles Betrinken.“ Natürlich soll die neue Kneipe auch anderen Generationen offenstehen, in jedem Fall müssen die Gäste aber über 18 Jahre alt sein.

Ben Böhm ist vielen Hammern besser als Lady Sarafina bekannt. Mit Travestie soll die neue Kneipe aber nichts zu tun haben.

Erreichen will Böhm das Publikum mit Musik aus den 1990er Jahren und Party-Schlagern. „Das ist die beste Musik zum Abfeiern“, sagt er. Samstags wird das DJ-Team Spektakel auflegen, das auch von den Engel-Reloaded-Partys im Kulturrevier Radbod bekannt ist. Die Party-Reihe, deren Veranstalter Böhm ist, geht inzwischen ins sechste Jahr. „Sarafina’s Bar“ betreibt der 39-Jährige seit zweieinhalb Jahren. Böhm weiß also, worauf er sich einlässt.

„Ulrikeee" statt King's Pub: Vertrag schon vor Lockdown fix

Dass die Eröffnung ausgerechnet in die Corona-Pandemie fällt, ist kein mutiger Schritt des neuen Pächters, sondern einem lange unterzeichneten Vertrag vor dem Lockdown geschuldet. Den erfüllt Böhm mit der Eröffnung im November. Einen genauen Termin mag er noch nicht nennen. „Ich gehe davon aus, dass Renovierungsbedarf herrscht“, sagt er. „Und das kann Überraschungen mit sich bringen.“

Er werde das Innenleben der Kneipe ordentlich umkrempeln, kündigt Böhm an. Wie die neue Partykneipe genau aussehen wird, will er noch nicht verraten. Allerdings: „Kneipen sind häufig dunkle Löcher ohne viel Licht. Es wird ein neues Farbkonzept geben, und die Räumlichkeiten werden eine andere Wirkung haben.“

„Ulrikeee" statt King's Pub: Kein Flatrate-Trinken in Partykneipe

Wichtig sei ihm ein qualitativ hochwertiges Angebot auf der Getränkekarte. Von Flatrate-Trinken halte er gar nichts, sagt Böhm. Mit seinem Konzept habe er auf den Partys und in „Sarafina’s Bar“ gute Erfahrungen gemacht.

Daran gedacht, auf die Südstraße einen Betrieb zu eröffnen, habe er immer mal wieder. „Sarafina’s Bar“ halte er hier allerdings nicht für umsetzbar. Mit seinem Eintritt in die Gastronomen-Szene auf der „Meile“ will er unter den Wirten auch mitsprechen. „Natürlich geht es allen darum Geld zu verdienen, aber zusammen lässt sich viel mehr erreichen“, sagt Böhm. Er möchte über das Sicherheitskonzept diskutieren, kann sich Eingangskontrollen nicht vor den Clubs, sondern an den Zugängen zur Südstraße vorstellen, und er würde gerne auch die Außengastronomie stärken.

Der neue Name „Ulrikeee“ entstand laut Böhm übrigens zufällig bei einem Telefonat.

„Ulrikeee" statt King's Pub: Party-Aktionen zum Abschied

Nach über siebeneinhalb Jahren nimmt nun der „King’s Pub“ mit mehreren Party-Abenden samstags Abschied. Daten sind der 12., 19. und 26. September, jeweils ab 20 Uhr. Betreiber Karsten Plass will neben dem heutigen „Pirates“ einen Neubau mit mehreren Veranstaltungsebenen errichten und zieht sich deshalb zurück.

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