Bezug Oktober 2021

Neues Stadtteilzentrum: Leuchtturm für den Westen wächst in die Höhe

Ansprechende Optik: So soll das Stadtteilzentrum im Westen einmal aussehen.
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Ansprechende Optik: So soll das Stadtteilzentrum im Westen einmal aussehen.

Der Bau des neuen Stadtteilzentrums an der Wilhelmstraße 20-23 macht sichtbare Fortschritte. Ende des Jahres soll der erweiterte Rohbau fertiggestellt sein, angestrebter Bezugstermin ist Oktober 2021. Bei einer Baubegehung bezeichnete Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann das Projekt als „einen deutlichen Schritt, den Westen zu verändern“.

Hamm – Der OB unterstrich, erneut sei es mit Hilfe der Stadtentwicklungsgesellschaft gelungen, dort eine entscheidende Veränderung herbeizuführen, wo der normale Markt dazu nicht mehr imstande sei. SPD-Fraktionsvorsitzender Justus Moor betonte, hier sei nicht nur eine Schrottimmobilie abgerissen worden, sondern das Quartier werde aufgewertet. Moor: „Das neue Stadtteilzentrum ist ein Juwel und steht für eine ganz andere Wertigkeit.“

Geplant wurde der rund 6,7 Millionen Euro teure Komplex vom Dortmunder Büro Schamp & Schmalöer. Die Architekten und Stadtplaner waren als Sieger aus dem städtischen Wettbewerb hervorgegangen. 90 Prozent werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, die Stadt trägt die restlichen zehn Prozent. Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) hatte den Eigenanteil an den Abbruchkosten finanziert.

Gebäude mit Leuchtturm-Charakter

Rund 1200 Quadratmeter Nutzfläche auf vier Etagen werden am Ende zur Verfügung stehen. Schon jetzt sind die markante Rundung zur Wilhelmstraße hin und die großzügigen Glasflächen zu erkennen, die dem gesamten Komplex später eine Art Eingangstor- und Leuchtturm-Charakter für den Westen verleihen sollen.

Aktuell wird die Decke über dem gut 400 Quadratmeter großen Erdgeschoss gefertigt. Noch in den Sommerferien ist die Errichtung des 1. Obergeschosses geplant, dann folgen die beiden weiteren Obergeschosse (jeweils 220 Quadratmeter). Der Beginn der Dachdecker- und Fensterarbeiten sei für Ende Oktober vorgesehen, erläuterte Daniela Engel vom Immobilienmanagement der Stadt Hamm, zum Jahreswechsel folge der Einbau der Aufzugsanlage, Anfang 2021 dann die Fassade.

Blick auf die Baustelle: Die Gäste aus Politik und Planung brachten sich auf den neuesten Stand.

Polizei zieht mit ein

Als Ort der Begegnung für alle Bürger und Kulturen im Westen und zentraler Punkt eines großen Netzwerks bietet das Gebäude umfangreiche Nutzungsmöglichkeiten, sowohl für kleine Gruppen als auch für größere Veranstaltungen. Im Erdgeschoss beispielsweise befindet sich ein Multifunktionsraum, der als ganzer oder auch in Teilen genutzt werden kann.

Im Erdgeschoss wird auch die Polizei einziehen, die ihren alten Standort in Höhe Ackerstraße aufgibt. Eine Fläche im hinteren Außenbereich kann bei Bedarf für verschiedene Veranstaltungsformate genutzt werden.

Eine weitere wichtige Entwicklung findet direkt nebenan auf dem Gelände eines ehemaligen Wohnhauses und des Roxy-Kinos statt. Zwei Architekten-Investoren-Duos sind hier noch im Wettbewerb um die Neugestaltung des Areals. Geplant ist eine Mischung aus Wohnen und einer Kinder-Tagespflege. Auch an diesem Standort ermöglichte die SEG über den Ankauf der Schrottimmobilien eine Überplanung der Fläche.

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