Alternative zu Döner, Pizza und Burger

Neuer Imbiss Toastbusters: „Wie eine kleine Explosion“

Tuna Isikli und Adnan Kicin aus dem Team der „Toastbusters“ vor dem Imbisswagen an der Ahlener Straße.
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Toast statt Geisterjagd: Tuna Isikli und Adnan Kicin aus dem Team der „Toastbusters“ vor dem Imbisswagen an der Ahlener Straße.

Nicht auf Geisterjagd wie die „Ghostbusters“, dafür aber auf Kundenfang sind die Mitarbeiter der „Toastbusters“ in Hamm. Denn: Seit Samstag bieten sie an ihrem ganz neuen Imbisswagen Toasts und Baguettes an – und damit mal etwas ganz anderes.

Hamm - „In Hamm gibt es wenig Essensauswahl“, sagt Adnan Kicin, der den Stand in Heessen zusammen mit Tuna Isikli und Seval Zavar betreibt. Denn: Das Angebot würde sich vor allem auf Döner, Pizza und Burger beschränken, findet Kicin, der deshalb schon länger über einen eigenen Gastronomiebetrieb gegrübelt hatte. Inspiration fanden die beiden stellvertretenden Geschäftsführer sowie Geschäftsführerin Zavar in der Türkei. „Dort gibt es an jeder Ecke Toasts“, sagt Tuna Isikli. Imbissstände wie ihren gäbe es in Deutschland ansonsten kaum, unter anderem in Berlin und Köln.

Für ihren Imbiss, bei dem der Paninigrill eine wichtige Rolle spielt, haben die drei viel mit Toasts und Baguettes experimentiert. Das Ergebnis gibt es nun am Imbissstand an der Ahlener Straße in Höhe von Hausnummer 76 von montags bis sonntags zu kaufen und wird vor Ort frisch zubereitet. Dazu gehört das „Boss-Baguette“ mit Hähnchen, Salat, Käse und einer eigenen, geheimen Soße, das im Paninigrill kross gebacken wird. Eine andere Kreation ist das „Atom“, bestehend aus einem halben Fladenbrot mit Sucuk, Käse, Ei, Salat nach Wahl und Soße. Das „Ufo“ hat seinen Namen, weil es „so rund ist wie ein Ufo“, sagt Adnan Kicin mit einem Lächeln. Angeboten wird dies mit Fleisch, es gibt aber auch eine vegetarisches Variante. Zudem gibt es den „Big Toast“ und den „Little Toast“.

Neues Imbiss „Toastbusters“: Ein Produkt macht sogar süchtig

Mit dem Imbissstand haben sich die drei Betreiber einen großen Wunsch erfüllt. Bevor es jedoch los ging, haben sie ihre Kreationen natürlich zunächst einmal probieren lassen – von Familie und Freunden. Die seien begeistert gewesen, wobei sich vor allem ein Favorit herauskristalliert habe. „Das ,Boss-Baguette’ macht süchtig“, findet der 19-jährige Tuna Isikli, der neben dem Imbissbetrieb noch studiert. Wenn die „Toastbusters“ und ihr kulinarisches Angebot gut ankommen, können sich die Betreiber noch mehr vorstellen – vielleicht sogar ein Ladenlokal. Wegen Corona habe man dieses Risiko zunächst aber nicht eingehen wollen, sondern man wollte klein starten – mit einem mobilen Imbissstand.

Nachdem die Speisekarte stand, fehlte allerdings noch ein Name. Und den fanden Kicin und Co. schnell – und zwar inspiriert durch den 80er Jahre Filmklassiker „Ghostbusters“. Klar also, dass sie das Logo ihres Namens „Toastbusters“ auch einen vom Film abgewandelten „Slimer“ hinzufügten. Der grüne Glibbergeist hält – natürlich – einen leckeren Toast in der Hand.

Die ersten Tage liefen unterdessen gut. „Es war wie eine kleine Explosion“, sagt der 37-jährige Kicin mit einem Lächeln über den Start. Mit der Resonanz sei man jedenfalls bisher sehr zufrieden.

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