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Blick in den Besuchermagneten: So schick wird das Wassersportzentrum

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Das neue Wassersportzentrum: Hinter den verhüllten Scheiben im Erdgeschoss befindet sich die Gastronomie. Stadtbaurat Andreas Mentz erläuterte das Bauprojekt und die kommenden Arbeitsschritte.

Das neue Wassersportzentrum und der angrenzende Schleusenplatz in Hamm haben das Potenzial zu einem Besuchermagneten an der Kanalkante. Eine Baustellenbegehung bestätigt den äußeren Eindruck eindrucksvoll. Bald ist es bezugsfertig.

Hamm - „Wir haben hier keine Kompromisse gemacht. Halbe Lösungen hätten keinen Wert gehabt“, sagte Kämmerer und Sportdezernent Markus Kreuz jetzt bei einer Begehung des Wassersportzentrums neben dem Gymnasium Hammonense mit Vertretern aus Verwaltung und Politik. Sieben Vereinen, von denen sechs miteinander fusionieren, bietet das großzügige, moderne und funktionale Gebäude Platz. Ende August soll es bezugsfertig sein.

Um ähnlich dimensionierte und souveräne Objekte am Wasser zu erleben, mussten Hammer bislang in die größeren Nachbarstädte Münster oder Dortmund fahren. Das neue Gebäude und die großzügige Platzsituation könnten nun umgekehrt durchaus Besucher aus der Region aufmerksam machen. Die Forderung nach mehr Aufenthaltsqualität wird in Hamm häufig laut; hier entsteht ein gutes Beispiel dafür, wie Aufenthaltsqualität aussehen kann.

Die Anbindung aus der Innenstadt durch den Nordring ist bereits von der Politik beschlossen, in der Dezember-Ratssitzung wolle die Verwaltung nun den letzten Schritt gehen und eine Lösung zur Querung der Adenauerallee vorlegen, kündigte Stadtbaurat Andreas Mentz an.

Rundgang durch das neue Wassersportzentrum am Kanal

Rund 650 Boote finden „unsichtbar“ Platz

Ursprüngliche Überlegungen von lang gestreckten Bootshallen am Wasser sind längst Vergangenheit. Stattdessen finden im untersten Geschoss des neuen Wassersportzentrums rund 650 Boote „unsichtbar“ Platz. Darüber hinaus gibt es hier einen Stellplatz für ein Motorboot und einen Kraftraum.

In den oberen Geschossen befinden sich die durch große Fensterfronten zumeist lichtdurchfluteten Räumlichkeiten der Vereine. Früher hätte man wohl von „Vereinsheim“ gesprochen, hier kommt dem eher „Vereinszentrum“ nahe. Jugendraum, Büros, Umkleiden und Sanitäranlagen sind umgeben von einem umlaufenden Balkon, der auch nutzbar ist.

Noch kein Pächter für Gastronomie

Für die unabhängige Gastronomie im Erdgeschoss, die über eine große Außenterrasse verfügt, gibt es noch keinen Pächter. Der ursprüngliche Gedanke, das Objekt im Rohbau an den Markt zu bringen, erwies sich als nicht zielführend. Nicht zuletzt wegen der coronabedingten Unsicherheit der Branche, sei es nachvollziehbar, wenn sich Unternehmen zum Start nicht dem Risiko hoher Investitionen aussetzen wollten, sagte Mentz.

Nun soll die Gastronomie, die im Innenbereich rund 70 Personen Platz bietet, Ende des Jahres fertiggestellt und schon mit Thekenbereich und Küche ausgestattet sein. Der Pächter müsste dann bewegliche Einrichtungsgegenstände mitbringen. „Wir nehmen uns die Zeit“, sagte Kämmerer Markus Kreuz. „Denn wir wollen hier eine dem Ort angemessene, gute und tragfähige Lösung.“

So geht es dann weiter:

Der Schleusenplatz soll zum Jahresende fertig sein. Mit dem Abbruch der Altgebäude sei nach Förder-Eingang im ersten Halbjahr 2021 zu rechnen, so Mentz. Zudem entsteht eine neue Steganlage. Mentz: „Ganz rund wird es 2022 sein.“

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