„ACAB“ und anderes Gekritzel

Bahnhof in Heessen: Noch nicht eröffnet, aber schon beschmiert

Der Bahnhof in Heessen ist noch nicht komplett umgebaut, da tun sich wieder alte Abgründe auf.
+
Vandalismusproblem: Der Bahnhof in Heessen ist noch nicht komplett umgebaut, da tun sich wieder alte Abgründe auf. Die CDU fordert Videoüberwachung.

Der neue Bahnhof in Hamm-Heessen ist noch nicht fertig – und schon finden sich die üblichen Schmierereien an den zumindest zum Teil frisch gestrichenen Wänden.

Hamm - Schon nach dem Aufstellen der Schallschutzwände waren innerhalb von wenigen Tagen Graffiti aufgetaucht, in dem neu gebauten Tunnel unter den Gleisen sind jetzt auch schon Schmierereien an den Wänden. Dabei ist auf den ersten Blick klar, dass es sich keinesfalls um Kunst handeln könnte. Die Abkürzung „ACAB“ steht für „All Cops Are Bastards“.

Damit setzt sich das fort, was die alte Unterführung zu einem Angstraum hat werden lassen: Schmierereien und Uringeruch. Das hat die Heessener CDU aufgegriffen und in einem Brief an die Deutsche Bahn thematisiert: Die Bahn wird gebeten, die Schmierereien am Heessener Bahnhof schnell zu entfernen.

„Wir haben in dem Schreiben an die für Stationen und Service zuständige Stelle dazu aufgefordert, unverzüglich die nagelneue Unterführung am Heessener Bahnhof von den unerträglichen Schmierereien zu säubern“, sagt CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Gabriele Beltrop-Hengst, sie freue sich mit vielen Heessenern über die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an dem Bahnhof und insbesondere über den barrierefreien Zugang zu den Gleisen 2 und 3. Leider seien bereits erste Schmierereien, Verunreinigungen und Vandalismus zu beobachten.

„Schlag ins Gesicht der Polizistinnen und Polizisten“

„Solche Schmierereien sind nicht einfach nur ein Ärgernis, sondern sind ein Schlag ins Gesicht der Polizistinnen und Polizisten, die mit ihrer Arbeit für Sicherheit unseren Respekt verdienen“, sagt Beltrop-Hengst zum ACAB-Acronym. Der CDU-Vorsitzende Arnd Hilwig fordert zudem, für den Heessener Bahnhof die Einrichtung einer Videobeobachtung zu prüfen. „Vandalismus und Straftaten könnte hier durch eine Videobeobachtung effektiv begegnet werden“, ist sich Hilwig sicher. - WA/mig

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare