Über Landesschnitt

Immer mehr Schüler in Hamm haben eine Zuwanderungsgeschichte

In Hamm haben mehr Schüler einen Migrationshintergrund, als im Landesdurchschnitt.
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In Hamm haben mehr Schüler einen Migrationshintergrund, als im Landesdurchschnitt.

Der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte ist an den Schulen der Stadt Hamm im Landesvergleich überdurchschnittlich hoch. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung von IT.NRW als Statistischem Landesamt hervor.

Hamm – Während im Schuljahr 2019/2020 in Hamm insgesamt 45,5 Prozent der Schüler eine Zuwanderungsgeschichte hatten, waren es im Landesschnitt 38,2 Prozent. Ihr Anteil ist – wie auch auf Landesebene – in Hauptschulen besonders hoch: In Hamm lag bei 61,3 Prozent, im Land knapp darunter bei 60,3 Prozent. Deutlich darüber liegt der Anteil bei Grundschulen: Von den 6.635 Primarstufenschülern hatten 3.455 eine Zuwanderungsgeschichte – das sind 52,1 Prozent (NRW: 44,4 Prozent).

1.690 Realschüler bei einer Gesamtzahl von 3.490 entsprechen einem Anteil von 48,4 Prozent – fast so viel wie auf Landesebene. 1405 Gesamtschüler bei einer Gesamtzahl von 2890 bedeuten einen Anteil von 48,6 Prozent (NRW: 44,4 Prozent). Auch auf Gymnasien gehen in Hamm verhältnismäßig viele Schüler mit Zuwanderungsgeschichte: 1.710 waren es im Schuljahr 2019/2020, was eine Quote von 43,2 Prozent bedeutet. Auf Landesebene liegt diese Quote nur bei 30,7 Prozent. Bei beruflichen Schulen ist ihr Anteil in Hamm mit 35,6 Prozent deutlich geringer (NRW: 28,8 Prozent).

Anteil an Grundschulen bleibt in etwa gleich

Über die Jahre gesehen ist der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hammer Grundschulen sowohl hinsichtlich der absoluten Zahl als auch des prozentualen Anteils gleich geblieben: bei etwa 6.600 Grundschülern waren es etwa 52 Prozent. Anders sieht das bei Hauptschulen aus: 2016/17 lag der Anteil bei 54,6 Prozent und stieg kontinuierlich bis 2019/20 auf 61,3 Prozent.

Bei Realschulen (circa 47 Prozent) und Gesamtschulen (knapp unter oder um 50 Prozent) blieb der Anteil weitgehend gleich, die deutlichste Steigerung ist bei Gymnasien zu verzeichnen, in denen der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte 2016/17 nur bei 38 Prozent lag und sich seitdem kontinuierlich auf 43,2 Prozent gesteigert hat.

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