Umstrukturierung

Neue Strategie in Hamm: Wirtschaftsförderung soll breiter aufgestellt werden

Die Wirtschaftsförderung, die unter anderem im Hamtec untergebracht ist, soll umstrukturiert werden.
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Die Wirtschaftsförderung, die unter anderem im Hamtec untergebracht ist, soll umstrukturiert werden.

Oberstes Ziel der Wirtschaftsförderung ist die Schaffung wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen, um die Attraktivität der Stadt Hamm zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu unterstützen. Damit das auch nach der Corona-Pandemie gelingen kann, soll die Wirtschaftsförderung Hamm neu ausgerichtet werden.

Hamm – Im Rathaus wurde emsig an einer Vorlage gearbeitet, die jetzt dem Rat vorgelegt wird. Ein wesentlicher Baustein ist bei dieser Neuausrichtung, dass alle im Zusammenhang mit der Förderung von Wirtschaft, Innovationen und Stadtmarketing tätigen Gesellschaften und Einrichtungen der Stadt Hamm künftig unter einem Dach zusammengeführt werden. Dieses Ansinnen hat die Ampelkoalition bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben.

Verschiedene Stellen sollen zusammengeführt werden

Bislang wird an vielen Stellen zum Thema Stadt- und Standortmarketing in der Stadt Hamm gearbeitet. Im OB-Büro, in der Stadtmarketinggesellschaft und bei der Wirtschaftsförderung. Nun sollen Synergien und Ressourcen besser genutzt werden. In der neuen Wirtschaftsförderung sollen alle Wirtschaftsförderungsaktivitäten der Stadt Hamm unter einem Dach zusammengefasst werden.

„Ziel ist es, mit dem Stadt- und Standortmarketing und der Förderung von Innovationen, Unternehmen und regionalwirtschaftlicher Wertschöpfung ein schlagkräftiges Team zusammenzuführen, das im direkten Austausch mit den wirtschaftlichen Akteuren die Rahmenbedingungen für eine dynamische Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes setzt“, heißt es in dem Antrag, der in der kommenden Ratssitzung besprochen werden soll. Ein konkreter Zeitplan, wann die neue Gesellschaft gegründet werden kann, wurde noch nicht genannt.

Mitarbeiter sollen eingebunden werden

In einem ersten und wichtigen Schritt sollen alle Mitarbeiter, die sich in den verschiedenen Abteilungen mit dem Thema Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing beschäftigen, gehört und in die Planungen einbezogen werden. Geplant ist, dass sie an den Inhalten der neuen Wirtschaftsförderung mitarbeiten sollen.

Der Erfolg einer solchen Neuausrichtung hänge im Wesentlichen davon ab, dass sie auch von den Mitarbeitern mitgetragen werde, sie müssten früh eingebunden werden, hatte Oberbürgermeister Marc Herter bereits bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages gesagt und auf die Einbindung aller Mitarbeiter gesetzt. Wie die genaue Leitungsstruktur aussehen wird, dazu gibt es auch noch keine genauen Aussagen.

Eng angebunden an die Arbeit der neuen Wirtschaftsförderung soll zudem das kommunale Jobcenter werden.

Um die regionalwirtschaftliche Ausrichtung Hamms weiter zu entwickeln, plant der OB einen strategischen Beirat ‚Wirtschaft.Hamm.2030‘ ins Leben zu rufen. Herter möchte die Akteure verstärkt einbinden, „damit die wesentlichen, regionalwirtschaftlichen Entwicklungen auf eine breite Basis gestellt und aktiv begleitet werden.“

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