Hamm hat eine neue Sportkita - "Ahsestrolche" im Glunzdorf

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Gummistiefelparade bei den "Grashüpfern": Diese Bilder gibt's bald sicher auch im Glunzdorf zu sehen.

49 Kinder können ab sofort die neue Sportkita „Ahsestrolche“ im Glunzdorf besuchen. Es ist nach der Kita „Grashüpfer“ in Berge die zweite Kindertagesstätte in Trägerschaft des Hammer Sport Clubs 2008 (HSC).

Hamm –  Dort, wo einst Flüchtlinge unterkommen sollten, werden nun Kinder zwischen null und sechs Jahren in drei Gruppen betreut. Die Einrichtung nimmt den Betrieb in Haus 4 im Glunzdorf auf, das das Kita-Team in den vergangenen Wochen vorbereitet hat. Parallel entsteht im Glunzdorf ein neues Gebäude. Im Dezember soll es fertig sein.

Sport wird in der Kita eine wichtige Rolle spielen. So gibt es im Neubau eine Turnhalle, außerdem gehen die Kinder regelmäßig schwimmen. „Unser Ziel ist es, dass alle Kinder vor der Einschulung das Seepferdchen haben“, sagt die Leiterin, Miriam Vogt. Mehrere der Erzieher haben einen Übungsleiterschein, um Turnstunden für Kinder anzubieten.

Wegen Corona noch kein Schwimmen

Der Betrieb beginnt mit Einschränkungen. So findet beispielsweise coronabedingt noch kein Schwimmunterricht statt. „Wir hoffen, dass das bald möglich ist“, sagt Vogt, bisher stellvertretende Leiterin der Kita „Grashüpfer“. Zunächst freut sie sich über die ersten Kinder im Haus. „Es ist toll, starten zu können. Wir sind sehr froh, dass im Haus endlich Kinderstimmen zu hören sind.“ Sobald die Kita in den Neubau umziehen kann, können sechs weitere Kinder aufgenommen werden.

Areal vor vier Jahren von Stadt gekauft

Die Stadt hatte das 55.000 Quadratmeter große Areal des ehemaligen Glunzdorfes Ende 2016 für rund vier Millionen Euro erworben. Zunächst war geplant gewesen, die Anlage zu einem Flüchtlingsdorf umzubauen. Drei Häuser wurden für diese Zwecke hergerichtet. im Winter 2020 begannen die Bauarbeiten für die Sportkita.

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