Neue Mensa am Galilei-Gymnasium

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Über den Mensa-Neubau (im Hintergrund) am Galilei-Gymnasium freuen sich Schuldezernent Markus Kreuz (von links), Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, Schulleiter Reinhard Lapornik-Jürgens und Bezirksvorsteher Udo Helm.

HAMM-NORDEN - Vielleicht war am Freitag die Begrüßungsrede von Schulleiter Reinhard Lapornik-Jürgens nur deshalb so lang, weil man sich am Galilei-Gymnasium so unbändig über die neue Mensa freut.

Zur offiziellen Eröffnungsfeier waren neben Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Schuldezernent Markus Kreuz eine Reihe von Vertretern aus Verwaltung und Politik, die Schulleiter aus der „großen Runde Hammer Norden“, die Schülersprecher aller Klassen, Eltern und auch ehemalige Lehrer gekommen, die sich über die Entwicklung an der Schule freuten.

Der räumlichen Veränderung war jedoch die Veränderung hin zum gebundenen Ganztagsbetrieb vorausgegangen, mit dem im Schuljahr 2010/2011 gestartet worden war. Schule, so meint Lapornik-Jürgens, entwickele sich deshalb mehr und mehr vom reinen Lern- und Arbeitsort hin zum Lebensraum. Mittlerweile seien es drei Jahrgangsstufen, die dreimal in der Woche bis zum Spätnachmittag Unterricht haben. „Wir sind froh und glücklich, dass der Schulträger die Errichtung einer Mensa beschlossen hat.“ Es sei nicht selbstverständlich, dass sich eine Stadt so um ihre Schulen kümmere, dankte der Schulleiter.

Natürlich hörte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann dieses Lob gern. Schließlich seien solche Investitionen nicht leicht zu stemmen. 2,2 Millionen Euro hat der Anbau der Mensa gekostet. Insgesamt aber, so erinnerte das Stadtoberhaupt, sind schon 6 Millionen Euro seit 2004 in das Galilei-Gymnasium geflossen. Dabei werde es aber nicht bleiben, versicherte Hunsteger-Petermann. Die nachhaltige Unterstützung werde weitergehen, was jedoch nicht allein aufs Gymnasium bezogen war. „Wir wollen in Hamm kein Kind zurücklassen“, betont der Oberbürgermeister. Man wisse um die existierende Bildungsungerechtigkeiten, deshalb würden die Anstrengungen im Westen oder im Norden der Stadt stärker werden. Dazu zählt er dann auch den Mensa-Neubau.

100 bis 120 Essen werden heute schon ausgegeben. Es werden aber ständig mehr, freute sich Reinhard Lapornik-Jürgens, der vor allem auch mit dem Caterer Stadtküche Münster zufrieden ist.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier hatten die Besucher die Möglichkeit, selbst ein Testurteil abzugeben.

Außerdem gab es in der Schule die Präsentationen der Projektwoche, die gestern endete. Für eine besonders bemerkenswerte Ausstellung bedankte sich Lapornik-Jürgens beim ehemaligen Lehrer Dr. Martin Börnchen. Er zeigte an seiner alten Wirkungsstätte Exponate zum Leben und Wirken des Namensgebers des Gymnasiums, Galileo Galilei. Teile dieser Ausstellung waren in der Bibliothek der Freien Universität Berlin zu sehen. J hwa

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