Neue Kritik am neuen Nahverkehrsplan für Hamm

Wirklich reibungslos fahren die Busse derzeit nicht durch Hamm.
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Wirklich reibungslos fahren die Busse derzeit nicht durch Hamm.

Der Verein City-Verkehr sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf beim neuen Nahverkehrsplan für die Stadt Hamm.

Hamm – „Wir sind sehr hin- und hergerissen aufgrund der Planungen. Auf der einen Seite begrüßen wir es absolut, dass die Ringlinie endlich komplettiert wurde und tatsächlich als Ring fährt, auf der anderen Seite sehen wir allerdings auch einige Schwachpunkte.“ Viele der neuen Linienwege seien nicht richtig zu Ende gedacht. „Viele Fahrgäste sind absolut verwirrt, vor allem da die Digitalstrategie der Stadtwerke – keine Fahrplanbücher mehr drucken zu wollen – gerade für ältere Fahrgäste absolut unzumutbar ist.“ Dass es aufgrund einer politischen Entscheidung bald doch wieder Fahrplanbücher geben wird, sei nicht wesentlich besser. Das Problem bestehe bereits.

Weiter heißt es in einer Mitteilung: „Wir als Verein waren immer und sind nach wie vor große Befürworter eines neuen Nahverkehrsplans, aber so wie dieser neue Nahverkehrsplan aktuell umgesetzt wird, kann es nicht funktionieren.“ Die Fahrgäste würden zu schlecht informiert, viele Linien seien zu schlecht geplant. Neben der Linie 6 in Heessen gebe es auch andere Probleme. Dass es auf der Linie 1 in Werries vom Ammerweg zum Maxi-Center praktisch keine Verbindung mehr gebe, sei für viele Anwohner, die dort ihre Einkäufe erledigten, ein Problem. Auch dass die Linie 4 vom Hauptbahnhof erst nach Heessen und dann nach Westtünnen fährt und dabei wieder am Hauptbahnhof hält, sei „für die meisten Leute absolut unverständlich“.

Unterdessen teilte der Verein mit, dass die Linie S20 von Lünen aus ab Herbst wieder regelmäßig bis zum Hammer Hauptbahnhof fahren soll. Zurzeit endet die Linie in Hamm an der Quellenstraße. Der Verein schlägt eine Route über den Hafen vor.

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