Kommanalwahl Hamm 2020

Neue Gesichter im Stadtteilparlament Hamm-Mitte

Rathaus Hamm, erbaut 1890 bis 1894 als Oberlandesgericht.
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Die Bezirksvertretung Mitte tagt im Rathaus.

Wer in den kommenden fünf Jahren die Weichen in der Lokalpolitik stellt, entscheiden die Bürger bei der Kommunalwahl am 13. September. Verteidigt die CDU ihre Mehrheit in der Bezirksvertretung Mitte? Oder stehen die Zeichen auf Wechsel?

Hamm-Mitte – Es wird einige neue Gesichter geben, wenn die Bezirksvertretung Mitte am 3. Dezember zur konstituierenden Sitzung zusammentritt. Die Parteien setzen auf den Nachwuchs. Die CDU tritt zur Kommunalwahl in der Stadtmitte zwar mit Bezirksvorsteher Peter Raszka und dem Fraktionsvorsitzenden Bernhard Haberkamp an, auf den weiteren Plätzen finden sich jedoch viele Kandidaten, die neu in die Kommunalpolitik eingestiegen sind.

Nach ausgeprägter ist der Erneuerungsprozess bei den Sozialdemokraten, die mit Stefanie Baranski ein neues Gesicht in den Kampf um das Spitzenamt des zentralen Stadtbezirkes schicken. Langjährige Größen ziehen sich dagegen aus dem Stadtteilparlament zurück: Der bisherige Fraktionsvorsitzende Wolfgang Köpping kandidiert nicht mehr, die bisherige stellvertretende Bezirksvorsteherin Rosemarie Reinermann steht auf einem aussichtslosen, hinteren Listenplatz.

Unter den kleineren Parteien schicken die FDP mit Dirk Beinrucker und Pro Hamm mit Erol Gürle neue Leute ins Rennen. Bündnis 90/Die Grünen setzen dagegen weiterhin auf Siegbert Künzel, die Linke auf Roland Koslowski; beide sind seit Jahren feste Größen in der Bezirksvertretung. Eine unbekannte Größe ist dagegen die AFD, die mit Kreissprecher Pierre Jung zur Wahl antritt. Der Rechten werden kaum Chancen auf einen Einzug in die Bezirksvertretung eingeräumt.

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