Textildiscounter folgt auf Sportfachhandel

Neuer Mieter nimmt Maske ab: Kik eröffnet Filiale im Maxicenter

Der Textildiscounter Kik eröffnet in eineinhalb Wochen seine siebte Filiale in Hamm..
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Das neue Logo ist schon dran: Der Textildiscounter Kik eröffnet in eineinhalb Wochen seine siebte Filiale in Hamm – an der Ostwennemarstraße 120, dort, wo bis Oktober Sport Deppenkemper ansässig war.

Nach mehreren Monaten Leerstand wird das frühere Ladenlokal von Sport Grösgen und Sport Deppenkemper in Hamm wieder belebt.

Werries – Pullover, Jacken und Fleecedecken statt Handball, Inlinerskater und Laufschuhe: Knapp vier Monate, nachdem Sport Deppenkemper das Ladenlokal an der Ostwennemarstraße 120 für einen Umzug innerhalb des Maxicenters Werries leerzog, gibt es nun einen Nachfolger für die Räumlichkeiten. Es handelt sich um den Textildiscounter Kik.

Am Dienstag, 1. Dezember, will das Unternehmen mit Sitz in Bönen die neue Filiale mit einer Verkaufsfläche von rund 560 Quadratmetern eröffnen. „Kik setzt seinen Expansionskurs auch im Corona-Jahr 2020 fort“, sagt ein Firmenprecher. Warum man sich für ein Ladenlokal im Maxicenter Werries entschieden hat? „Der Standort bietet einen guten Branchenmix und verspricht damit eine hohe Kundenfrequenz“, erklärt er. Mit Kik sollen das Angebot und die Auswahl des Maxicenters nun weiter anwachsen.

Kik eröffnet Filiale im Maxicenter: Handwerker seit Wochen aktiv

Noch ist von Jeans, Jacken und Kleiderständern nichts zu sehen. Schon seit einigen Wochen sind Bauarbeiter damit beschäftigt, das 1984 gebaute Gebäude zu sanieren. Wie Vermieterin Bärbel Grösgen erklärt, werde unter anderem die Technik erneuert. Wie es ab Dezember im neuen Ladenlokal aussehen wird, möchte Kik noch nicht vorweg nehmen. „Unsere Klientel darf sich auf ein neues, hochwertiges und ansprechendes Ladenbaukonzept freuen“, so ein Unternehmenssprecher.

Auch auf der Seite der Ostwennemarstraße ist „Kik“ als Neumieter nicht zu übersehen.

Was alles zum Angebot gehört? Von Kleidung über Wohndecken bis hin zu Dekorationsartikeln, Schmuck und Plüschtieren für Kinder ist so ziemlich alles dabei – jeweils im Niedrigpreissektor.

Kik eröffnet Filiale im Maxicenter: Neue Arbeitsplätze geschaffen

Positiv für Werries: Mit der nunmehr siebten Filiale von Kik in Hamm sind neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Sieben Mitarbeiter werden künftig in dem Ladenlokal an der Ostwennemarstraße arbeiten.

Dass der Bönener Textilhändler überhaupt auf die Idee kam, ins Maxicenter zu ziehen, war kein Zufall. Vielmehr sah sich Vermieterin Bärbel Grösgen in verschiedenen Fachmarktzentren um und schaute, was für Geschäfte es dort gibt. Mit einigen interessanten Unternehmen nahm sie dann über deren Expansionsabteilungen Kontakt auf und bot ihnen das Ladenlokal an der Ostwennemarstraße 120 an. Auch andere Interessenten aus verschiedenen Warenbereichen habe es gegeben, so Grösgen.

Kik eröffnet Filiale im Maxicenter: Abstimmung mit den Füßen

Mit Kik nun einen Mieter gefunden zu haben, freut Bärbel Grösgen – allein schon wegen der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Dass es ein Textildiscounter aus dem Niedrigpreissektor ist, findet sie in Ordnung. „Die Menschen haben mit ihren Füßen abgestimmt“, sagt die Vermieterin im Hinblick darauf, dass Kik viele Kunden habe.

Was „Kik“ eigentlich bedeutet? Die Abkürzung steht für „Kunde ist König“, erklärt das Unternehmen auf seiner Internetseite und sieht darin das Leitmotiv des Unternehmens, das 1994 gegründet und bis heute in Bönen beheimatet ist. Angaben des Unternehmens zufolge gibt es europaweit rund 3500 Filialen in elf Ländern.

Das Gebäude und seine Historie

Das Gebäude an der Ostwennemarstraße 120 gibt es seit 1984. Es war viele Jahre lang die Heimat von Sport Grösgen. Aus Altersgründen übergab Bärbel Grösgen den Laden 2009 an Sport Deppenkemper. Damit blieb dem Standort ein Sportfachhandel erhalten – bis dieser im August in das ehemalige Ladenlokal von Matratzen Concord an der Moritz-Bacharach-Straße umzog. Mit Kik zieht nun ein Textildiscounter ein.

In historischer Hinsicht spielt das Gebäude übrigens eine wichtige Rolle. Denn wie Bärbel Grösgen erklärt, sei es das allererste Verkaufsgebäude im Bereich des heutigen Maxicenters gewesen und ebnete damit den Weg zu einem Einkaufszentrum, das heutzutage mit vielen verschiedenen Geschäften täglich tausende Kunden anlockt.

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