Am 28. August soll alles fertigwerden

Arbeiten im Zeitplan: Wichtige Hammer Brücke bald wieder offen

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Die Sanierungsarbeiten an der Lausbachbrücke liegen laut Straßen.NRW voll im Zeitplan. Besonderes Augenmerk wird bei den Arbeiten auf die Übergänge gelegt.

Auto- und Radfahrer können sich freuen: Die Bauarbeiten an der Lausbach-Brücke verlaufen planmäßig. Nur außergewöhnliche Umstände können noch zur Verzögerung führen.

Herringen –  Voraussichtlich wird die wichtige Verkehrsverbindung am 28. August fertiggestellt. Ein straffer Zeitplan schon im Voraus – schließlich waren nur die Sommerferien für die Renovierung der Brücke, die die direkte Verbindung zur MVA und dem Recyclinghof ist, eingeplant. Projektingenieur Martin Parkner vom Landesbetrieb Straßen.NRW, der für die Arbeiten zuständig ist, zeigt sich zuversichtlich: „Nur außergewöhnliche Umstände wie Dauerregen oder extreme Hitze könnten uns jetzt noch zurückwerfen.“

Doch was musste gemacht werden? Vier Fahrbahnübergänge, die Entwässerung und Asphaltierung der Brücke, das Geländer und die Schutzplanken werden erneuert. Alle vier Jahre werde eine Brücke auf die Kriterien Dauerhaftigkeit, Stand- und Verkehrssicherheit geprüft, so Parkner. „Die Brücke ist in die Jahre gekommen“, berichtet der Projektingenieur.

Auf diesen Straßen wird in den Ferien gebuddelt und gebaut

Außerplanmäßig – aber notwendig – kam auch noch die Erneuerung des Geh- und Radweges hinzu. Der Zustand berge Gefahren für Radfahrer. Doch auch da ist Parkner zuversichtlich auf eine rechtzeitige Fertigstellung, da die Arbeiten im Zweischichtenbetrieb auf Hochtouren laufen: „Wir sind hier die ganze Zeit am rödeln.“

Neue Fahrbahnübergänge - wenigere Risse

Insbesondere die Fahrbahnübergänge hätten bei den Bauarbeiten im Mittelpunkt gestanden: Sie dienten der Beweglichkeit von Brücken. Dadurch können Risse im Asphalt vermieden werden. Im Vergleich zu den bisherigen sind die neuen schmaler.

Die Fahrbahnübergänge werden schmaler, um möglichst wenig Gummi zu verwenden.

"Wasser ist unser größter Feind“, erklärt Parkner, denn auch dadurch entstünden Risse. Bei schmaleren Übergängen wird weniger Gummi verwendet, das dazu dient, die Fahrbahnübergänge wasserdicht zu machen. Da aber auch Gummi nach einiger Zeit rissig wird, sodass Wasser einlaufen kann, sollte möglichst wenig davon verbaut werden.

Der Hintergrund

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Vorerst müsse nach den Bauarbeiten an den Brückenübergängen nichts mehr gemacht werden. „Die sollten jetzt die nächsten 40 bis 50 Jahre halten“, schätzt Parkner. Allerdings wurde nur auf einem Teil der Brücke gearbeitet, da sie von zwei Betrieben unterhalten wird: einerseits von Straßen.NRW, andererseits vom Wasserschifffahrtsamt. Und das sehe zunächst keine Sanierungen vor. - bit/kik

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