Die aktuelle Lage

Neue Corona-Tests im Ludgeri-Stift: Zwei Heim-Bewohner in Klinik eingeliefert

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Bislang wurden 18 Bewohner des Ludgeri-Stifts positiv auf Sars-CoV-2 getestet.

Zwei Bewohner des Ludgeri-Stifts in Hövel sind mit teilweise schweren Corona-Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es gab auch neue Tests in dem Heim.

Bockum-Hövel – Sicher ist sicher: Mit großem Aufwand wurden gestern 51 Mitarbeiter des Ludgeri-Stifts in Hövel und 39 zuletzt negativ getestete Bewohner der Einrichtung erneut auf das Coronavirus getestet. So soll verhindert werden, dass sich das Virus unerkannt weiter in der Einrichtung ausbreitet. Unter den jetzt getesteten Mitarbeitern sind auch Angestellte aus der Hausverwaltung und nicht nur aus den Pflegeteams.

Kaum aus der Klinik raus, geht es wieder rein

Bislang waren elf Mitarbeiter und 18 Bewohner positiv getestet worden. Die Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. 14 positiv und vier negativ getestete Bewohner sowie eine Begleitperson wurden über das Wochenende im Krankenhaus versorgt. Neun von ihnen wurden Anfang der Woche wieder entlassen.

Gestern die Rolle rückwärts: Ein Bewohner, der das Virus in sich trägt, wurde wieder in die Klinik gebracht. Sein Gesundheitszustand hatte sich derart verschlechtert, dass die medizinische Versorgung im Heim nicht mehr gewährleistet werden konnte. Ein Bewohner ohne Virus-Befund aber mit Symptomen kam ebenfalls ins Krankenhaus.

Mit den Ergebnissen der neuen Tests wird erst in drei bis vier Tagen gerechnet, weil die Labore bei der Auswertung nicht hinterherkommen.

Heime besonders im Fokus

In Seniorenheimen und Krankenhäusern herrscht derzeit ein Besuchsverbot. Das ist verständlich, denn hier handelt es sich um hochsensible Bereiche. Durch so wenig Frequenz von Außenstehenden wie möglich soll verhindert werden, dass das Coronavirus in weitere Einrichtungen getragen wird. Neu aufgenommene Bewohner müssen per Anordnung mittlerweile 14 Tage isoliert werden. Sollte gegen die Einzelverfügung verstoßen werden, wird für das Heim ein Aufnahmestopp angeordnet.

Mit den Maßnahmen hoffen die Behörden zu verhindern, dass es in Hamm zu solch tragischen Vorfällen kommt wie beispielsweise in Wolfsburg. Dort sind in einem Altenheim 29 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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