Neue Bestimmung für frühere Schule

Neue Corona-Schaltzentrale der Stadt Hamm in Betrieb

Altehrwürdige Mauern ohne Zukunftsplan: Die Harkortschule im Hammer Süden steht nach wie vor leer.
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Die Harkortschule im Hammer Süden wurde zum „Virensammelpunkt“ umfunktioniert.

Die Harkortschule im Hammer Süden ist als neue Corona-Schaltzentrale in Betrieb gegangen.

Hamm – Bislang haben 23 Mitarbeiter des Corona-Teams in den ehemaligen Klassenräumen an der Lessingstraße ihre Tätigkeit aufgenommen. Zuständig sind sie in erster Linie für die Kontaktnachverfolgung und die Entschlüsselung der Infektionsketten. 12 Mitarbeiter stammen als „Leihgabe“ aus dem Kreis Warendorf. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hatte das Angebot auf Amtshilfe aus dem Nachbarkreis angenommen. 11 Mitarbeiter sind von den Stadtwerken abgeordnet worden.

Langfristig soll die Zahl der Corona-Kräfte in der Harkortschule noch aufgestockt werden. Maximal rund 60 Personen können hier unter den Abstandsregeln arbeiten. Übersiedeln sollen beispielsweise Kräfte, die jetzt noch Räume der VHS nutzen. Erhalten bleiben als Einsatzzentrale soll laut Stadtsprecher Tom Herberg der Standort Ahsepark (Glunz-Dorf). Von hier aus werden zum Beispiel die Fahrten der Corona-Mobile koordiniert.

Nach dem rasanten Anstieg der Infektionszahlen hatte die Stadt den Corona-Dienst auf rund 160 Mitarbeiter hochgefahren. Zwischenzeitlich war die Zahl einmal bereits auf 15 bis 20 gesunken. Mit dem Anstieg der Zahlen wurden auch 46 Neueinstellungen vorgenommen. Mitarbeiter der Verwaltung arbeiten zudem an einer leistungsfähigen Datenbank zur Infektionskontrolle und an einem Stufenplan, der auch bei anderen Pandemie-Szenarien als Corona greifen soll.

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