250-Tonnen-Kran in der Keimzelle der Stadt Hamm

Burghügel-Brücke am Haken: Tolle Fotos der spektakulären Aktion

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Mark - Bislang waren die Brücken am Burghügel Mark aus Holz, jetzt aus haltbarerem Stahl und Beton. Binnen 20 Minuten wurde das 30 Tonnen schwere Bauwerk per Kran vom Lkw auf die Widerlager gesetzt.

30 Tonnen schwere und 17 Meter lange Stahl-Beton-Konstruktionen sind alles andere als leicht zu händeln – erst recht wenn es um zentimetergenaue Arbeit geht, so wie jetzt bei der neuen Brücke für den Burghügel Mark. Sie ist die erste große Maßnahme des Gestaltungskonzeptes, das bis zum Herbst auf dem lokalhistorisch bedeutenden Boden umgesetzt wird. Am Haken eines 250-Tonnen-Krans hängend, brauchten die Profis allerdings nur gut 20 Minuten, bis das schlanke, aber sperrige Brückenelement eingeschwenkt war.

Schwertransport und Einschwenken der neuen Brücke am Burghügel Mark

Jüngste Brücke hielt keine 20 Jahre

Das jüngste Bauwerk war im Juni 2000 eingeweiht worden und hielt keine 20 Jahre. Anfang Dezember 2017 musste die marode Konstruktion gesperrt werden. Die neue Brücke ist robuster, besteht aus zwei Doppel-T-Stahlträgern. Darauf ruht eine bis zu 24 Zentimeter starke Stahlbetonplatte. „Wir gehen von einer Nutzungsdauer von 70 bis 80 Jahren aus, bei entsprechender Unterhaltung“, sagt Thomas Schaaf vom Tiefbau- und Grünflächenamt.

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Als Fußgängerbrücke konzipiert

Nach Vorarbeiten im Frühjahr 2019 und dem offiziellen Spatenstich für die Umsetzung des Gestaltungskonzeptes entsteht zunächst die neue Brücke. Sie ist insgesamt rund 17 Meter lang und hat eine Stützweite von 15,5 Metern (von Widerlager zu Widerlager).

Mit den Sockeln am Ufer misst das Bauwerk 19,6 Meter. Es ist wie die Vorgängerbauten als Fußgängerbrücke konzipiert und hat eine Breite von 2,5 Metern, zwischen den Geländern 2,2 Metern.

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